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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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796
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70 (! Malerei des XV. Jahrhunderts. Das Fresco.

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allein von allen mit der Antike abgab und doch, wie wir seheeigentlich kaum mehr als das Ornamentistische aus derselehnte. Es konnte gar nicht im Geist einer mit so unerme^ vo®Kräften vorwärtsstrebenden Kunst liegen, sich irgend einaussen anzueignen; sie musste von selbst auf das Schönedas ihr eigen werden sollte. r S e

Als Gabe des Himmels besass sie von vorn herein denäussere Wirklichkeit nicht in alles Detail hinein, sondernzu verfolgen, dass die höhere poetische Wahrheit nicht darn «jjig'Wo sie an Detail zu reich ist, sind es nicht kümmerliche J qvkeiten des äussern Lebens, sondern Schmuck und Zierrathbäuden und Gewändern, die den Überschuss ausmachen. Ü eI ' e jc#druck ist daher kein ängstlicher, sondern ein festlicher. je*

das Bedeutende ganz gross und edel; viele verfangenPhantasterei, welche dem XV. Jahrh. überhaupt anhängt, a .allgemeine Höhe der Formbildung giebt ihren Einfällen eine §bare und selbst erfreuliche Gestalt.

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Alle diese Fortschritte wären, wie einst diejenigen u,jii>Giotto’s, bei einer Beschränkung auf das Andachtsbild undunmöglich gewesen. Abermals ist es Florenz , von wo das neeiner grossartigen Historienmalerei ausstrahlt, die mit ihren ^ken 1 ) die Wände der Kirchen, Kreuzgänge und Stadthäuserzieht. Keine andere Schule kann von ferne neben diesem jefnufkommon; die lombardische blieb in dem engen Ideenkre^^s

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Gnadenbilder und Passionsbilder befangen; die venezianische ■ ^ ä tifkein wahres Verhältniss zum Fresco und beschränkte sichAltarbilder und Mosaiken; rechnet man den grossen Andrea je»)hinzu, so ging er auch in den Wandmalereien (zu deren 0über das reine Fresco hinaus, dessen höchst solide Handhabung

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Bis anf Giotto wurde — laut jetziger Ansicht — nur in Temp eiaMauer gemalt', von Giotto an wurde inEreseo untermalt und al bCCC j. J , e sC 0 '*bergemalt; erst seit Ende des XIV. Jaltrh. begann die eigentlich 6uialerei im engern Sinne.