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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Die neue Auffassung.

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^v aUptver <*enst der Florentiner ist. Rom zehrte fast ganz von^0t e F ^S e n Künstlern; Perugia empfing seine Inspiration zuerst von. ' ,n< ^ Siena und leistete auf seinem Höhepunkt gerade für dasT° S( , a ^ Sc ^'Historische wenig; Neapel kommt nicht in Betracht. —il> a nilein bietet eine grosse, monumentale Geschichtsmalerei dar,ununterbrocliner Weiterbildung, mit fortlaufender Seiton-aU ^ das Tafelbild, welches sonst wohl vorzeitig in verfeinerterjj. neit untergesunken wäre.

^ e S e nstände waren, mit Ausnahme der hinzukommenden Pro-^'nht rß '’ d ' e ab;en: ^ as ru hig symmetrische Gnadenbild, die Ge-lieli e , eT1 f i er Bibel und die Legenden der Heiligen; endlich das hiius-i*«r So n nachtsbild. Allein sie sind alle umgestaltet. Von den einzelnenhörige , n beb ält Christus im Mannesalter am meisten von dem bis-^Pus i der Gekreuzigte erhält eine bisweilen sehr edel durchge-^rl) 6 ^ 6sta B un< l einen Ausdruck, den z. B. die Schulen des XVII.

‘ Ver gebens an Tiefe zu iiberbieten suchten. Die grösste Ver-feic r j. ln 8 geht mit der Madonna vor; wohl bleibt sie in einzelnenVJ* Darstellungen die Himmelskönigin, sonst aber wird sie zur**^' c he 6n ° der st ^K röbbcben Mutter, und vertauscht sogar die alt-s t5 CO i ° -^dealtracht mit Mieder und Häubchen des Italiens der Renais-Bild der häuslichen Scene vollendet sieh, indem der le-Und selbst unruhig gewordene Christusknabe den längst er-kUg^ 11 Gespielen erhält an dem kleinen Johannes. In dieser irdischut eten Existenz findet denn auch der Pflegevater Joseph erstJojj re °hte Stelle; ein häuslicher und doch nicht kleinbürgerlicherKlang beginnt all die früher so feierlichen Scenen zu durch-p 11: die Verkündigung, die Visitation, die Anbetung der Hirten,bUrt dei Maria, die des Johannes u. s. w. Gewiss wurde demauer d aa Ereigniss jetzt viel mehr nahe gelegt und vergegen-t’r 8 g b ’ °h die Andacht dabei gewann oder verlor, ist eine anderePf 0ll ' ~~ Auch der Himmel füllt sich mit sprechend individuellen Kö-Gestalten an, zu beginnen vom Gottvater in pelzverbrämtemicr ’ a Be Seligen und Engel dienen jetzt nicht mehr unpersönlichitt Cr ^° 3Sen symmetrischen Glorie des Ganzen, sondern jede Figur istfl 0tH f ant für sich. Von den erwachsenen Engeln (die oft eine sehrfische Tracht erhalten) scheiden sich nunmehr die Schaaren