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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Glasmalerei.

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Perugia (1411) wird ein gewisser Fra Barto 1 om 111 e0 ^gemacht; eine Reihe Geschieliten und vier Reihen IIeihg e > c# inlieh allgemeinem Styl. Von einem in Lübeck erzogenen ^ #dem Francesco di Livi aus Gambassi (bei Volterra ) ^ ^a grosser Tlieil der Glasmalereien im Dom von Florenz 1436); die meisten aber werden dem berühmten Erzgiesser

namentlich die der drei vorder® ^irgend

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b Ghiber ti zugeschrieben, sofenster. Weder die einen noch die andern machen „deutenden, zwingenden Eindruck. Viel eigenthümlicker ist ^

S. Croce, angeblich

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c abnahme im vordern Rundfenstervon Ghiberti .

Ein höheres Interesse gewinnen die GlasgemäldeZeit an, da der grosse italienische Realismus des XV.sie durchdringt; fortan unterscheiden sie sich von den gi e11nordischen nicht nur durch den Styl der Zeichnung und A u> ' i)» 1sondern auch indem sie freier den decorativen Zweckenzugleich viel mehr eigentliche Gemälde von abgeschlossene ^

tung sein ivollen als im Norden.

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Aus deutschem und italienischem Realismus mischte sich ßi)des seligen Prediger-Laienbruders Jacob von Ulm (140 1d welcher in S. Petronio zu Bologna das prächtige Fenster 4 errechts verfertigte (und vielleicht auch dasjenige der 4. Cap- h®

seiner Leitung entstehen sah). Von den übrigen Fenstern

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ist dasjenige der 7. Cap. links (Cap. Baccioechi) vorzüglich BC ^ gJldem energischen Entwurf des Lorenzo Costa gearbeitet; ' ^licliem Styl das der ö. Cap. links. Für dasjenige der 9. $

nimmt, man einen Entwurf Michelangelo’s an; die Motivezelnen Heiligen erinnern aber ganz direct an Bandinelli’s Reh e ^der Florentiner Chorschranken (S. 680, d); die Ausführung ® e ^farbig für diese späte Zeit. — Von Costa rührt in Bol'ogn a ' v ° (J ( ,e Zweifel auch das Rundfenster von S. Giovanni in monte ^0hannes auf Pathmos ; die Nebenfenster geringer.) — In S-f e Paolo zu Venedig gilt das grosse Fenster des rechte®^. ^Schiffes als Composition des Bartol. Vivarini, ich weis®welcher Sicherheit. (Die Inschrift ist modern; die obere Figeher von V.’s Styl als die untere.)