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Malerei des XVI. Jahrhunderts.
a Im Dom von Siena ist das Glasgemälde des grossenKundfensters — ein Abendmahl — von Pastorino Micc 0 %nach einer etwas manierirten und wiederum für diese Gatt®®&passenden Composition des Perin del Vaga ausgeführt.
Im Grunde passte die ganze Gattung von jeher sehrdem überwiegenden Interesse, welches in Italien der kirchliche® ^ ^und Tafelmalerei zugewandt war; sie hat auch in der Reg e *rakter einer Luxuszuthat. — In den oben (S. 289) erwähnten esdie dem Giovanni da Udine zugeschrieben werden,sich endlich nur um Arabesken, welche den decorative®eines Raumes zu vervollständigen bestimmt sind.
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Nicht auf Anregung irgend eines äussern Vorbildes, z-
genauere Nachahmung des Alterthums hin, sondern aus eigten erstieg die Kunst seit dem Ende des XV. Jahrh. die höch s * e ^die zu erreichen ihr beschieden war. Mitten aus dem Stu“ 1 , 6 [tSLebens und des Charakters, welches die Aufgabe dieses J ft h rgewesen war, erhebt sich neugeboren die vollendete Schönheit - ^mehr als blosse Andeutung und Absicht, sondern als Erfui >» s ;
sie uns entgegen ; erst als die Malerei des XV. Jahrh. jeder
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äusserung gewachsen war, da schuf sie, vereinfacht und
bereichert zugleich, auch dieses höchste Leben.
Da und dort taucht es auf, unerwartet, strahlenweise, ® lC 0 '
blosse Frucht eines consequenten Strebens, sondern als Gabe i eS e f
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mels. Die Zeit war gekommen. Aus den tausend als darstei
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wiesenen Elementen, aus der Breite des Lebens, welche vonbis auf Signorelli das Gebiet der Kunst ausgemacht hatte, aus 06 jedNatur sammeln die grossen Meister das Ewige zu unvergä®® ^Kunstwerken, Jeder in seiner Art, so dass das eine Schöne ;gedere nicht ausschliesst, sondern Alles zusammen eine vielg e9 ^ e jtOffenbarung des Höchsten bildet. Es ist wohl nur eine k® 1 ^der vollen Blüthe, und auch während derselben dauert dieder Zurückgebliebenen fort, unter welchen wir tüchtige und