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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Malerei des XVI. Jahrhunderts. Lionardo .

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Streben nach vollendeter Modellirung nie genug thun konnte^•weilen, und so auch hier, Farben gebraucht, die später inten z. B. grünliche Töne brachten. Allein die hohe geistig®^in Kopf und Haltung, die Schönheit der Hand bezeichnen reC ^

der Charakteristik nun® e

lieh die Zeit, welche die Gabehöchsten Richtung anwendet.

, Ebenda: der Goldschmied. Ein

unendliches Detail ( 1 ^

um den Mund 1); die Augenlieder und das geistreich kräriKH 0 . gjchsehen verrathen den Feinarbeiter; ganz wunderbar durch

in 1

damit der wesentlich lionardeske Charakter, den der orKopfe fand oder hineinlegte. $ r,e

j, In den Uffizien: der Kopf eines jungen Mannes, von ^

derum unendlich wahr und trotz der viel grossem Versch® ^

Töne wahrscheinlich echt.

Ebenda, aus ungleich späterer

höchst grandiose, meisterlich ins Licht gestellte eigene ,/$Lionardo’s ; weit der grösste Schatz der berühmten Sam® 1 ' 1

Malerbildnissen.

c In der Ambrosiana zu Mailand :

das

entweder unvollen^verwaschene Porträt des Lodovico Moro und das Profil eGemahlin, letzteres nicht ganz freudig gemalt; ausserdem el ^ $stellköpfe, unter welchen das reizvolle Bildniss einer Da® edergeschlagenen Augen.

Die übrigen Porträts befinden sich im Ausland. ^ ^

Nach diesen Werken, über welchen sein Ideal nur W® $schwebt, mögen diejenigen kleinern Arbeiten folgen, in '"' eldasselbe rückhaltlos offenbart. Vorbereitet war es schon i ngendlichen Köpfen Verocchio’s (S. 602); aber erst bei $$reicht es seinen vollen Zauber: der lächelnde Mund, d® 9 ^ $Kinn, die grossen Augen, bald strahlend von Fröhlichkeit) pflnmschleiert von einem sanften Schmerz. Conventionelle Il<f

men im ganzen XV. Jahrh. vor; hier zuerst handelt es sich ^einen Ausdruck, welchen ein grosser Meister als sein Höch®^^'Unläugbar einseitig und der Veräusserlichung unterworfen,

aus zwingend.

Die Madonnen, heiligen Familien u. a. Compositionen, uD \, e jjUes sich handelt, sind zum Theil naiv bis ins Genrehafte. ^