Porträtmalerei.
861
1» ögj»
• ars tellnngsart nach sind diese Werke sehr verschieden. SchonNC\ gi6bt eine geistvolle Dreiviertelansicht und hebt das Be-
%
I eine geistvolle hiuivlw_...
j 6 ^ ei eht und sicher hervor. Andrea del Castagno (Jünglings- ~,-<n 101 Hai- Pitti) folgt ihm darin nach Kräften; Sandro dagegen^Dce 111 6in P rofil - Auch die Oberitaliener sind getheilt, P. della^ giebt Profilköpfe mit der schärfsten und genausten Modelli-H^i ’® auch keine Warze verschont, auf einem niedlichen land-^ ea Hintergründe; auch Conti profilirt; Mantegna und Francia^öjje j^’Smo) geben die Köpfe ganz von vorn, und suchen durchailt lschaften denselben einen wahrhaft idealen Hintergrund zuV. hlantegna z. B. durch ein Felsgebirg im letzten Abendschim-V ^ er Hreiviertelansicht nähert sich das Bild des Medailleurs (mitbN (Jj^^^^aft in Francesca’s Art); auch Lorenzo Costa (Pal. Pitti) c1) ’ Fellini. — Lor. di Credi ist schon von Lionardo abhängig.
f "^-üffassung nach sind einige dieser Bildnisse edle Meister-111 lionardo aber übertrifft sie alle in dem was ihnen eigenl i! 68 Modellirung, und leiht den von ihm Dargestellten einenI m Hebens, der ihm eigen ist und mit seinem Ideal zu-
^ an 8H Auch er zieht gerne die Landschaft zu Hülfe und vol-'hw ^'t im Porträt der Gioeonda (Louvre) jene völlig traumhafte1 -hl in dieses Bildniss aller Bildnisse ausübt.
^° renz e uthält der Pal. Pitti das Bildniss einer schwarzbe- d\ Hame, der Ginevra Benci. Der Meister, welcher sieh im
>n
Sh'
Md z ^ ! ' osse ntheils aus Fresken) gesammelt, befanden sich im Palazzo Gio-^°™o. Es waren darunter flaut Vasari, Leben des Picro della Fran-tisg^. Z ‘ ß- eine ganze Anzahl von Köpfen, welche Rafael nach den bild-en ep lc8en Fresken Bramantino’s in den vaticanischen Zimmern cojiircn iiess,s,e herunterschiug um für den Heliodor und die Messe von Bolsena*tl p Z ” gewinnen; aus Rafaels Nachlass kamen sie durch Giulio Romano s:; l ° C "' ov io. — Xm XVII. Jahrh. Hessen dann die Mediceer die ganzee'n f , ,. durch hingesandte Maler copiren und diese Copien, die doch immerder ” ere Autorität als die Holzschnitte besitzen, bilden jetzt einen TheiljH'essen Porträtsammlung der Uffizien (am Gesims der beiden Gänge), el '6iu y 6 ai) dere grosse alte Sammlung, die mantuanische, "Werke jenes tüch-V 0 U jj er °nesers Franc. Bonsignori fgeb. 1455), scheint seit der Katastrophec °kdn antua 1630 verschollen zu sein. (Tgl. Vasari, im Leben des Gio-<dc.)