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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Malerei des XVI. Jahrhunderts. Andrea del Sarto.

gg4 Malerei des XVI. Jahrhunderts. Andrea del sarw

aeintola in der florentinischen Academie; — Cruciftxus mit1 ) im Kreuzgang von S. Spirito zu Siena .)

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Neben Fra Bartolommeo behauptet Andrea del S a rbis 1530) sein eigenes Hass von Grösse. Ein wunderbarer O 0einseitig begabt, aber einer der grössten Entdecker im v eKunstmittel. $

Es fehlt ihm im Ganzen dasjenige Element, welches jeftschöne Seele nennen möchte. Die Antriebe, welche ihn beh ___ jp

sind wesentlich künstlerischer Natur; er löst Probleme.Gleichgültigkeit gegen die höhere Schönheit des Ausdruckes, da ° \ß'

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abftnden mit einem herrschenden Typus, der namentlich sel9 $$donnen und seine Putten so kenntlich macht und selbst duf®^ je (Charakterköpfe als bestimmter Bau des Schädels, der A lt o« ^

Kinnbacken hindurchgeht. Wo derselbe zum Gegenstand P al

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c er erhaben; einem jugendlichen Johannes d. T. (P. Pitti,verleiht er z. B. jene strenge leidenschaftliche Schönheit, dieGestalt wesentlich ist; ja bisweilen nimmt er eine hohe sinnlüd 16 ^ jeidlichkeit an, wie z. B. die den Gabriel begleitenden Engel in el °drei Verkündigungen im Pal. Pitti beweisen; auch giebtPutten von ihm, welche keinem von denjenigen Coreggio’s afleheit und Naivetät nachstehen, so z. B. in der herrlichen bfmit S. Franz und S. Johannes Ev., vom Jahr 1517, in ^der Uffizien. Sie umklammern die Füsse der Madonna,das fröhliche Christuskind an ihren Hals emporklettern will-

Dann ist Andrea wohl der grösste Colorist, welchen 9 „iclj*südlich vom Apennin im XVI. Jahrh. hervorgebracht hat j ja'auf einer schon ausgebildeten Schulpraxis fusste, sondern je“ g eii*eigener Anstrengung seine Principien neu zu entdeckenGewissenhaftigkeit aber nicht selten schwankte, so sind seineauch im Colorit sehr ungleich; neben dem eben erwähnten g® ff® 1fWunderwerk in der Tribima, neben der grossen heil. Famd lC