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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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891
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un ^ einen dauernden Eindruck mitnehmen kann. Dieei1 Andeutungen sollen auch nur die zum Theil versteckt lie—Bedingungen dieses Eindruckes klar maclien helfen.

V Ss At Rafaels Leben (1483—1520) als Glück gepriesen wird,% nur für ihn, fiir eine so überaus starke und gesunde Seele,j n °rmale Persönlichkeit wie die seinige. Andere konnten untereic üen Umstünden zu Grunde gehen. Er kam bald nach seines'•Hfl ^ °de (Giov. Santi st. 1494) in die Schule des Pietro Perugino^en tl)eitete k ei diesem Ms etwa 1504. So war seine Jugend um-^ V ° n lauter Bildern des gesteigerten Seelenausdruckes und derHr lQla len Symmetrie. Die Schule konnte als eine zurückgebliebene,%g llI ' etl t''vickelte gelten, sobald es sich um Vielseitigkeit der Zcich-Composition, um das Studium der ganzen MenschengestaltVn . > u nd selbst der Ausdruck ging gerade damals bei Meisterin eine handwerksmiissige Wiederholung des für innig und^ Stenden über. — Es ist als hätte Rafael das gar nicht ge-dem wunderbarsten Kinderglauben geht er auf Perugino’s

iVj; t 18 Schon nur scheinbare) Gefühlsweise ein und belebt und er-das erkaltende Wesen. Wo er als Gehiilfe in die Bilder des■ Ster * ----- . " • • • hes-

hineinmalt, glaubt man die Züge aus Perugino’s eigener\J%end zu erkennen, so wie er immer hätte malen sollen 1 );erhält es sich mit Rafaels eigenen frühem Arbeiten. In der

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^' c ht Mariä (vatican. Galerie) tritt erst zu Tage, was dieaPerugino’s vermochte; wie ganz anders, wie viel himmlisch8'ebt hier Rafael die süsse Andacht, die schöne Jugend, dasAlter wieder, als diess der Meister je gethan hat! — ab-e h dass er so i lon ungleich reiner zeichnet und drapirt.

^ ile- davon )

111611 h’redellenbilder dieses Altarblattes, in einem andern Saal bx 611 Galerie, zeigen schon beinahe florentinisch freie Formen

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bezieht sich besonders auf Rafaels Antheil an der Anbetung des neu- *° r hen Kindes in der vatican. Galerie. Hier wird der Kopf des JosephJtjj a * s se ^ n Werk betrachtet; die Köpfe der Engel und der Madonna

d 0r n w ohl nur entweder von ihm oder von Spagna sein. — In der eben-kindlichen Auferstehung wird wenigstens der schlafende Jüngling rechtsCjj .^Geschrieben. — In der Sacristei von S. Pietro zu Perugia ist der das**nskind liebkosende Johannes eine Copic R.’s nach Perugino .