892
Malerei des XVI. Jahrhunderts. Rafael.
iä
a und Erzählungsweise. — Auch in der Vermählung Ma rland, Brera), mit dem Datum 1504, geht R. über dieseiner Schule weit hinaus; die vollkommenste Symmetrie Ce'
die schönsten Contraste malerisch aufgehoben; die Momeo^ ^, ßremonie und die der Bewegung (in den stabbrechenden Ft& e (lJ <iJbelebte Gruppe und der ernste, hohe architektonische B j^jj'
f _?i_ _l _T__J_T»_:__r _ _ t> T»;_ j. _RO .tifiS
(mit welchem andere Peruginer, wie z. B. Pinturicchio, sgcn«
derspiel trieben) geben zusammen ein schon fast rein bar s flS sGanzes. (Den Ausdruck der Köpfe wird man vielleicht tre iß
h finden als auf mehrern Kupferstichen.) — Die kleine M a d °^ eJl $
Palazzo Connestahile zu Perugia , eines der ersten Jh' v j e jct'Miniaturmalerei, ist besser im Rund gedacht und von schöner®®’^ i^
terer Haltung als irgend ein ähnliches Bild der Schule;vollkommenen Zauber der beiden Figuren und der reizend® 0 jjälingslandschaft mit den beschneiten Bergen vergisst man all® 1 i e
i Bergen vergisst mau ^ i
Vergleichen >). Man kann sagen, dass Rafael, als er gegen n $
Jahres 1504 diese Schule verliess, nicht nur alle gesunden
selben völlig in sich aufgenommen hatte, sondern überhauptfischen Geist weit reiner und höher in seinen Werken darst®irgend einer seiner Sehulgenossen.
AfjfrßÖ in
Er begab sich nach Florenz , welches gerade in jenemder Sammelpunkt der grössten Künstler Italiens war; hü® 9und Lionardo z. B. schufen damals in ihren (verlornen) C arhöchsten Wunder der historischen Composition; es war elDMoment der Kunstgührung. Wer sieh davon einen Begriffc wdl, suche im linken Querschiff von S. Spinto in Florenz , am t fAltar links, das Bild mit der Jahrzahl 1505 auf, welche 8 J® ^ „flwohnlich dem Ingegno zugeschrieben wird; aus der Mad°
0 Die Bilder in S- Trinitä zu Cittä di Castello (Dreieinigkeit, llIlt * ' j,ei 1 =
der Eva), — sowie das Crucifix mit den 4 Heiligen, welches 110 $
• ffau $e #
Erben des Card. Fesch in Rom sein soll, — die Madonna wn * v
zu Perugia , — und den Christus am Ölberg im Pal. Gabrielli 2l1 ^ ^jjtder Ycrf. nicht gesehen. — Die Madonna iin Hause StafFa zu Per 11 »
Werk eines Mitschülers.
iS
\
tut
'-Ol
V
ti t
4t,