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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Camera della Segnatura.

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Ofj Parnass, das Bild derSeienden und Geniessenden. Das^ C * es ^ auten ; begeisterten Redens bat nur Homer; das dersonst wird bloss geflüstert. (Wer an der Violine Anstoss^Un Bla ® nur Rafae l selbst zur Verantwortung ziehen, denn eine8ene Huldigung für den Ruhm eines damaligen Geigenvirtuo-

di " 3 ' Vc dehem Einige sogar den Kammerdiener des Papstes machen,Ser Anachronismus gewiss nicht. Wahrscheinlich gewährte das\ür etlt dem M a ' er ein lebendigeres, sprechenderes Motiv für seineeine antike Lyra hätte thun können.) Das Idealcostum istVc], bessern Recht auch auf die neuern Dichter ausgedehnt, vonnur Dante die unvermeidliche Kaputze zeigt. Der gemein-V. ant;e l nnd der gemeinsame Lorbeer heben die Dichter über daslSc he

Vov " s ' ;ne und Wirkliche hinaus.

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Die Musen sind nicht der Ab-!tU e . ~ n S zu Gefallen unter die Dichter vertheilt, sondern als ihrnsa me3 Leben auf der Höhe des Berges versammelt. Auch sie, 111<i * l t antiquarisch genau cliarakterisirt; R. malte seine Musen.

V* c * en beiden Ceremonienbildern gegenüber ist das geistlichejjj 1 h. die Ertheilung der Decretalen, in dieser kritischen GattungU ^ er der Composition und Durchführung zu nennen. Der Fi-% e * (; bthum ist nur massig, der Ausdruck der Autorität beruht* n der Vollständigkeit des Gefolges, überhaupt nicht in derVf ^* c Köpfe sind fast lauter Bildnisse von Zeitgenossen. ManH^^htnen, dass R. sie freiwillig und in künstlerischer Absicht*%i 0 ^ 0 ' Die Allegorie der Prudentia, Temperantia und For-der Lünette (deren Analyse bei Platner a. a. O. nach-eine der bestgedachten; im Einzelnen ist nicht Alles ganzy e Sewordon.

V tei 011 den allegorischen Frauen am Gewölbe ist die Poesie einerV',i ^ ste n und eigensten Gedanken Rafaels. In den übrigen hat erAllegoristen, der ihm zur Seite stand, bedeutend nachgeben

dein .

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0< * er w °d en i daher vielleicht auch der Mangel an freudiger%Hg e 8 en beit. Die Eckbilder des Gewölbes, historische Momente inVh- f 1111 Styl, beziehen sich jedesmal auf den Inhalt der beidenWände; so das herrliche Urtheil Salomonis auf die Ge-^ u nd Weisheit zugleich, der Sündenfall auf die Gerechtigkeits Aerhältniss zu Gott zugleich. Mit dem Marsyas hat man

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