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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Malerei des XVI. Jahrhunderts. Rafael.

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einige Noth und es bedarf einer entfernten Beziehung aus " yyfihn ausser der Poesie auch mit der Theologie in Verbindung 211gen. Die Eva im Siindenfall ist ein Hauptbeleg für die Bd u j J( :Nackten in R.s mittlerer Zeit. Ebenso der Henker im tT r44l<!Salomo .

Die Sockelbilder, grossentheils erst von Perin del Vag a

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Stelle eines untergegangenen Getäfels componirt und ausgs

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später ganz übermalt, zeigen noch, in welchem Sinne B. die ^ eC °ß(/Wirkung des ganzen Saales verstanden wissen wollte. B' re jjil'Position ist zum Theil ausserordentlich schön, aber in klein 011 ' jjf'düngen eben so geniessbar als an Ort und Stelle. (Von B-jenigen unter dem Parnass.)

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Wären wir nur über die nähern Umstände der Entstehung,jdFresken'nicht so völlig im Ungewissen. Die grossen Fragen: 'wurde dem Maler vorgeschrieben? was that er selbst hinzu? ® r ^Theile hat er vielleicht nur mit Mühe Erlaubniss erhalten-Zumuthungen hat er abgewiesen? diese Fragen sind nieWorten. Es ist unbekannt, mit wem er in nächster Instanzhatte. So viel aber geht aus den Werken selbst hervor, j,/rein künstlerischen Beweggründe im Einzelnen meist die ^

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behielten. Wenn man in andern Bildern jener Zeit, beiPinturicchio , Sandro u. A., die Unersättlichkeit der Zeitg en ° s * (Allegorien und Symbolen aller Art kennen lernt, so wird eswissheit, dass Rafael aus eigenen Kräften Mass hielt, wäld^p^pK 4 *und unterordnete. Welche Kämpfe kann die untere Hälfte dergekostet haben! wenn z. B. irgend ein Theologe sich für v0 ^ #Darstellung aller grossen Kirchenlehrer und Ordensstifter ver ^d oder wenn Irgendjemandes Lieblingsphilosoph oder Liebling 5 ^durchaus in die Schule von Athen oder auf den Parnass S°werden sollte 1 anderer Möglichkeiten nicht zu gedenken-Vielleicht die einzige ganz müssigscheinende Figur i®

Saal ist der junge Herzog von Urbino , welcher in der MitteHälfte der Schule von Athen steht. Bei genauerer Betrachtung ^ 0 -jiman dass er nicht nur mit seinem weissen Gewände malen 8