Buch 
Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
Entstehung
Seite
929
JPEG-Download
 

Tapeten der ersten Reihe.

929

\lj 0 j i r ^ eu tiicliung der gleichen Nachhülfe wie das Relief der Alten:^ üll Eersonification von Flüssen, Bergen, Städten etc. Aucht *ltt Ct ,j® enie i ll e ideale Costiim war hier, wo kein Detail scharf Cha-in 1SCl1 VOr treten durfte, durchaus nothwendig.

H>ir *.^ en Hauptbildern war Rafael frei und konnte seinen tiefsten

'■e ^ io nen nachgehen. Es ist vorauszusetzen, dass er hier selbstV ^ aiente wählen durfte, wenigstens sind sie alle so genommen,% ‘ n keine bessern und schöner abwechselnden aus der Apostel-Ne , Wählen könnte. Die Technik der Wirkerei, auf welche ertftScQ r ® e h zu berechnen hatte, erlaubte ihm beinahe so viel als das%(. scheint mit einer ruhigen, gleichmässigen Wonne gear-

\ haben.

Ssisti

Das reinste Liniengefühl verbindet [sich mit der tief-■*gen Fassung des Momentes. W T ie sanft und eindringlich ist„Weide meine Schafe!“ die Macht des verklärten Christus

, “ all

" e i e Glorien ausgedrückt, indem die Gruppe der Apostel je näher> desto mehr zu ihm hingezogen wird; die hintersten stehenit! -/ u hig, während Petrus schon kniet. Die Heilung des LahmenjVh v-hH — einer jener Gegenstände, welche in spätem Bildern.Verladung mit gedrängten Köpfen pflegen erdrückt zu wer-

V

^ cr durch die architektonische Scheidung und durch erlia-

"Se in d[ e schönste Ruhe gebracht. Pauli Bekehrung ist (hier^ ^ [ lc hteffect) auf die einzig würdige Weise geschildert, währendlste n andern Darsteller ihre Virtuosität in einem rechten Ge-

'

.'‘»'»ei ;

e Mia ^ ze *S en suchen. Das Gegenstück bildet die Steinigung des! e do t(ä \ S ' Elendung des Zauberers Elymas (leider zur Hälfte16 t>» Un d St ra f e des Ananias sind die höchsten Vorbilder für^®Uung feierlich-schrecklicher Wunder; das Dämonische hatSl, ^ ru Ppen zum Hintergründe. Wiederum gehören zusammen:%8ii c ^ e digt i n Athen , und die Scene in Lystra, beide von uner-Vlp 6 ® Einfluss auf die spätere Kunst, sodass z. B. der ganzeJ< t J Sins ohne sie nicht vorhanden wäre. Das eine ein Bild desj'lWi ® ee lenausdruckes, der sich der mächtigen Profilgestalt des

0 «tei 8 , - -

C ' v s^„ U ° cl1 vollkommen unterordnet; das andere eine der schönsten

dass dieserman

Hu ^

1 , du um 0 ~- ; --

Wend «ng sie unterbricht und doch nichts verdeckt;

Volksgruppen, so um den Opferstier geordnet,

öle UHLel Ul lbilb Ull'-* u uun » '-' i “vvn u , iiictu.

*• c’ dass der Apostel ob diesem Auftreten der Masse vor Leid

59