r
930
Malerei des XVI. Jahrhunderts. Rafael.
ausser Fassung gerathen muss. — Endlich der Fischzug
pe‘ ri V
•scll^V
Bild des geheimnissvollsten Zaubers; der Moment der phy
strengung (in welchen beiden Gestalten!) ist in die zweite ^ £j,fi s>wiesen, in der vordem kniet Petrus schon vor dem sitzend®* ^
• & .lil
und der Beschauer wird nicht durch den Anblick der Fi 3 ®^ ^über welchen man in andern Bildern den llauptgegensta ”,V 9l<
den Ausdruck der vollen Hingebung und Überzeugungvergessen muss.
de 3 ■
Die zweite Reihe der Tapeten, schon in der Technik ^ c j)tFist in Flandern auf den Kauf hin, wahrscheinlich nicht aut jjfJVgewirkt worden. Es scheint, dass niederländische Künstler , e |jEntwürfen Rafaels grosse Cartons machten, welche diesen <>/
di®:
Grunde gelegt wurden. Mehrere Compositionen, vorzüglich “ o( i t
diose Anbetung der Hirten, auch die der Könige, der ^
Auferstehung, zeigen trotz zahlreicher niederländischer
unverwüstliche Erfindung des Meisters, seine lioclibedeutend e rlung des Herganges; von melirern andern dagegen kann ihmangehören; es ist Speculation, die sich an den damals no®*rühmten Namen knüpfte, ehe Michelangelo’s Ruhm All eShatte.
Ausser diesen grossen päpstlichen Aufträgen übernahmeine Anzahl von Fresken für Kirchen und Privatleute.
Raf “ 1
X >
(le s V
1) Das frühste (1512) ist der Jesajas an einem Pfeiler
Schiffes von S. Agostino in Rom . (Seit einer unglücklichen 1
-
tion ist R. nur noch für die Umrisse verantwortlich.) D cr ,^ 1 t*der Sistina, welche nicht lange vorher vollendet war, lässt 3ic ‘ t /nicht verkennen; stärker aber als Michelangelo spricht Fra
meo aus dem Bilde. In der schönen Zusammenordnung des
?(°V
mit den Putten möchte R. jenen beiden überlegen sein.
della
sich in dem berühmten Fresco von S. Mariaaus >). Die Aufgabe himmlisch begeisterter Frauengestalten >
’) Bcsles Licht: um 10 Uhr.