960
goras lind Archimedes abscheulich, die Lucretia und die ..mindestens ungeniessbar sind. Ebenso ist sein eigenes P° r r # i l<a Uffizien —■ der wahre bell’uomo von Stande — eines derganzen Malersammlung, während die heil. Familie (Tribuna)
die phantastisch beleuchtete Landschaft erträglich wird- ^andern Saal eine ganz kleine Madonna von ihm, eines dernienmotive der Schule.
ite»
K
iS « J
!Ü e '
Es folgt die Malerei der höchsten Augenlust, die venezi®
Es ist ein denkwürdiges Phänomen, dass sie gerade die höhe^.gäej'menschlicher Bildung nicht erreicht noch erreichen will; " e fJI ft*ben über das blosse wonnevolle Dasein hinaus zu einer hi' ^ f 1tigkeit drängen. Noch merkwürdiger aber ist, dass diese S cdem (verhältnissmässig) geringsten Gehalt an sog. poetisch 0 ®ken durch die blosse Fülle der malerischen GedankenSchulen an Werthschätzung erreicht und die meistenIst diess bloss Folge der Augenlust ? oder dehnt sich das fcl 0Poesie weit hinab in diejenigen Regionen aus, welche wir L ^ i*der malerischen Durchführung zuweisen V Gehört nicht sch 0 ®monisehe Wirkung dahin, welche das in Raum undgemachte Sinnlich-Reizende bei Coreggio ausiibt ? Bei deB ^ rj’i«* 1 ^nern, auf welche er gar nicht ohne Einfluss blieb (schon *^6^nicht), ist dieses ebenfalls das Hauptthema, nur ohne die ^ elwesentliche Beweglichkeit; ihre Gestalten sind weniger e£ß P .fällig, aber im höchsten Grade genussfähig. geh® 11
Der sprichwörtliche Vorzug ist hier das Colorit, da 3 ipe"den Malern der vorhergehenden Generation (S. 822) jene ^
lichkeit erreicht hatte, jetzt aher in seiner Vollendung a ® 6
höchst angestrengte Studium auf diesem Gebiete war 0 .j e s, jdoppeltes: einerseits realistisch, indem alle Spiele des ^Farbe, der Oberflächen von Neuem nach der Natur
ergründ ^
dargestcllt wurden, sodass z. B. jetzt auch die Stoffbez 1
leicbB
u»S