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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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980
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980 Malerei des XVI. Jahrhunderts. Venedig .

wahr auf, erlässt ihm aber keine einzige von den Falten, welch* 3

a Schicksal in das Antlitz gegraben hat.gekleideter in ganzer Figur, mit einem flammenden Beckenund die unvergleichliche Halbfigur eines Gelehrten, desGelehrte®

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In den Uffizien ein

solchen; das vor ihm liegende Buch ist vielleicht Schuld daran,

der etwa 45jährige Mann schon wie ein Sechsziger aussieht,bändere, nicht ganz so treffliche Gelehrtenporträts im Pal. Manfr 1 ®'c Anderes in der Academie von Venedig u. a. a. O.

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Von irgend einer andern Seite, etwa von Ferrara oder

her, war Girod am o Romanino in die venezianische Schule f?then, dessen Thätigkeit ebenfalls meist Brescia angehört. Mi*d nähme einer Grablegung vom Jahr 1510 im Pal. Manfrin, kenn e ^nur ein Bild von ihm, welches das schönste Gemälde von ganz P a< ^°e (In der Capelia S. Prosdocimo oder Capitelsaal bei S. Giustina-) ^donna thronend zwischen zwei Engeln und vier Heiligen, vor® ^Engel mit Laute; in dieser alterthümlichen Anordnung aber l e ^volle Schönheit des XVI. Jahrh. (Bei diesem Anlass: der

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fixus in einem andern alten Capitelhaus des Klosters, und dassemane in einem hintern Gange desselben sind treffliche Freskenungenannten venezian. Malers nach 1500.) Von Romanino scianischenSchülern wurde Lattanzio Gambara schon als U ^rator genannt (S. 299, b); Girolamo Muziano , später 30Nachahmer Michelangelos, behielt noch bis in seine manierirte® ^eben ein wenigstens halbvenezianisches Colorit; am kenntlichste®fleicht in derVerleihung des Amtes der Schlüssel, in S.

Angeli zu Rom (beim Eingang ins Hauptschiff, links.)

Nicht Schüler, sondern Nebenbuhler Tizians, übrigens in der

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fassung so ganz Venezianer wie alle Übrigen war Giovanni ^egillo da) Pordenone (geb. um 1484, st -bei S. Stefano zu Venedig , wurde er schon (.

tonio (Licinio Regillo da) Pordenone Als Frescomaler, bei S. Stefano zu Vened. & , ...

S295, c) genannt; seine Gewölbefresken in der Madonna di Campzu Piacenza habe ich leider nur in tiefer Dämmerung gesehen-