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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Romanino etc. Die beiden Pordenone .

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^ ere geistige Bedeutung an irgend einem Vorgänge hervorzuheben,r "’°M so wenig seine Sache als die der Schule überhaupt, allein. ls ^ ganz besonders frisch und lebendig in der Auffassung des äus-n Lebens und hat in der Carnation, zumal wo sie im Helldunkel>,, e *ut, eine solche eigenthümliche warme Weichheit (morbidezza,r bheit) wie kein Anderer der Schule. — Sein Hauptwerk in Ve-q (Academie), S. Lorcnzo Giustiniani von andern Heiligen und ar< Wsbrüdern umgeben, hat wohl eine etwas gesuchte Dramatik; dieconversazione sieht trotz aller Blicke und Gesten danach aus,Müssten die Leute nicht recht, was sie einander zu sagen haben;

8 i 6 * ne Madonna mit Heiligen (ebenda) befriedigt als reines und sehr''Des Existenzbild viel mehr; — ebenda fünf schwebende Putten... M'olken. — Ein herrliches Altarbild, S. Catharina mit S. Seba-b

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Und S. Rochus, in S. Giovanni Elemosinario (Cap. rechts vom

0r )- — Mehreres in S. Rocco. — In den Angeli zu Murano : das c

®chaltarbild (?). — Im Pal. Manfrin: Vermählung Mariä, und: Be-dj^Ueidungj Halbfigurenbilder von so blasser und allgemeiner Behand-dass man sie dem P. kaum Zutrauen mag. — Im Pal. Doria zu c0l U: Hie Tochter des Herodes mit ihrer Magd, ein herrliches, leid-ig erhaltenes Halbfigurenbild; sie ist von der hohen venezianischenc hönheit, dabei klug und kalt, auch das Haupt des Täufers höchstj, 1 Venezianisch. — Im Pal. Pitti: eine santa conversazione in Halb- fSuren, von höchster Pracht und Harmonie der Farbe. — In den Uffi-11: ein vorzügliches männliches Porträt, eine unförmliche Judith und g>, e improvisirte, in den Formen ziemlich stumpfe, aber gluthfarbigeGehrung des Paulus (Breitbild).

( j Giov. Antonio’s Bruder oder Verwandter Bernardino da Por-e hone scheint der Urheber mehrerer Familienbilder zu sein, welchee U Künstler (Bildhauer oder Maler? — vielleicht den Giov. Anto-j 0 0 umgeben von seinen Angehörigen und Schülern darstellen; eines, Lai. Borghese zu Rom , eines im Pal. Manfrin, ein drittes in Eng- h>.,) das erstgenannte ein in jeder Beziehung ausgezeichnetes Vor-;** dieser Gattung. — Sein bestes Altarbild, eine thronende Madonna i^Heiligen, meist Mönchen, in den Frari , erste Cap. links vomj il ° r i ohne besondern Adel des Gedankens oder des Ausdruckes einei Dod durch Farbenpracht und Lebensfülle; — auch ein Halbfiguren-