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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Malerei des XVI. Jahrhunderts. Venedig .

bild der Madonna mit drei Heiligen, dem Stifter und dessenaim Pal. Manfrin, ist behandelt wie der schönste und freiste ^vecchio; — ebenda eine heil. Familie im Freien, mit einem beMönch.

Paris Bordone (1500—1570), zuerst Nachahmer des Gi°^ gS ,dann rückhaltlos des Tizian , ist in den Bildnissen bisweilen den #hten gleichzustellen. Eine Anzahl in den Uffizien; — eine dick® .g,c und eine Copie nach Tizians Paul III im Pal. Pitti; — im P a *' jadnole zu Genua das wunderbare Porträt eines bärtigen M aI1 r ^ sC ti,schwarzem Kleid mit rothen Ärmeln, an einem rothbezogenen jjin der Hand einen Brief, hinten eine Balustrade; ebenda eine

rosenfarbenem Unterkleid und goldstoffenem Oberkleide >).

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eim Pal. Manfrin. — Grössere Darstellungen heil. Scenen slu “. Jetf seine Sache; in dem Abendmahl zu S. Giovanni in Bragora (n®ersten Cap. rechts) sehen die Geberden aus wie ein Abhub von^ p,miniseenzen aus den Werken besserer Meister; — das Paradü 3 ^.gder Academie) ist ein ganz schwaches Werk; — eher noch niaC * 1 pjtti)h schön gemalte Halbfigurenbild des Augustus mit der Sibylle (P°^‘ p 0 ^einen poetischen Eindruck; — vollends aber verdankt man dem ^i done das am schönsten gemalte Ceremonienbild, welches übervorhanden sein mag (Acad. von Venedig ): der Fischer, welche^Dogen in Gegenwart einer erlauchten Versammlung einen Bing ü jjoreicht, den ihm S. Marcus gegeben. Dieses Werk ist gleichs« 1 ®^reifste, goldenste Frucht der mit Carpaccio's Historien (S. 82")ginnenden Darstellungsweise, auch in Beziehung auf die Prachtb® 11zwischen welchen die Tliatsache vor sich geht. ff6 ]0

VonBattista Franco, der auch in Rom nach Michel® 1 ’ 0 ^studirt hatte, ist oben (S. 288, a) bei Anlass der decorativenwelcher er seinem Talente gemäss am ehesten angehört, di®gewesen.

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*) Mehrere gute venezianische Porträts dieser goldenen mittlcrn Zeit d er, beiläufig gesagt, im Pal. Capponi zu Florenz .