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Gemeinden (außer den genannten Kirchgemeinden noch Adlisweil);14 Civilgcmcindcn; 32 Volksschule» mit 3529 Schülern (1838 mit3380); 5 Sccundarschulen in Horgen , Kilchbcrg, NichtenSweil, Thal-weil und WädenSweil mit 164 Sch. S. auch I. 77, 97, 195, 199,
201, 227, 211, 242, 248, 25l, 252, 257, 259, 260, 262, 263, 265, 271,
272, 273, 276, 278, 279, 280, 281, 282, 283, 301, 328, 335, 359, 363,
365, 375. H. 225, 230, 231,237, 244, 287, 341, 342, 343, 365, 381.
Horgen, Ps, im Bez. Horgen (Dorf Horgen , 2 Dn. An, undKäpfnach, 8 W. und 10 H.). Das Dorf liegt zwischen einer anmu-thigen Bucht des ZürchcrseeS und dem rückwärts steil ansteigenden,beinahe drohend sich erhebenden Berge, Seine äußern Bestandtheiledehnen sich nach beiden Seiten und über den Bergrücken bis an dieSihl aus. Der Boden ist fruchtbar zu nennen, theils wegen vielerQuellen, theils weil der unverdrossene Anbau und der emsig zuberei-tete Dünger ihn wesentlich verbcnert haben, auch schon mehrere Stun-den weit Per gute Dammcrde auf dem See herbeigeführt wurde. Aneinigen Orten ist er schwer, an andern leicht, wechselt aber oft so,daß in kleinen Entfernungen moorichteS, sumpfichtes, lehmiges, steini-ges Land und die schönste Dammerde gefunden werden. Der Lehmliegt an vielen Stellen beinahe „»vermischt unter der darüber sichbildenden, verbesserten Grdkrumme. 1634 zählte man 1175 E.; 1836,3869 (3540 C-, 200 Sch., 129 Fr.). Die Einwohner ernähren sichvornämlich durch Fabrikverdienst und mancherlei Arten von Handel-schaft und Handwerken. Aus dem Scidenwebestuhl der Frau und derTöchter verzinset, wie noch in andern Seegemcinden, mancher seinetheuer erkauften Grundstücke, und nicht selten sieht man die Männerneben der Feldarbeit auch die Küche besorgen, damit die weiblichenHände für feine Arbeit nicht untauglich werden. Die früher sehrbedeutende Schifferei ist immer noch von Erheblichkeit, der ehemaligeeinträgliche Weinbau hat jedoch durch die schweren Bcnachtheiligungen,die er in neuerer Zeit erfuhr, wesentlich gelitten. Wiesenbau undViehzucht sind von großem Belange; der Feldbau aber dehnt sich nichtbis auf die Ausführung von Producten aus. Bleibendes Ackerland istselten, weil die Getreidcarten mehr in den Aufbrüchcn oder durchWechselban gewonnen werden. Die Pflüge vermindern sich sehr, unddas Grabscheit tritt an ihre Stelle, wozu die vermehrte Baumzuchtviel beiträgt. Es gibt 533 Häuser (mit 723 Wohnungen). Ganzhölzerne sind nicht mehr zahlreich, die meisten bestehen aus Fachwerkund einer Mauer an der Wetterseite. Neue Häuser sind größten-theils gemauert; unter diesen befinden sich viele große »nd mehreresehr ansehnliche Gebäude. Ziegeldächer sind beinahe allgemein, nurder Kirchthurm ist geschindelt, und Schieferbedecknng trifft man selten.Eine Zierde des Dorfes ist vie in ovaler Form gebaute Kirche, eineder schönsten des Landes, mit ihrem starken Thurme, der durch seineHöhe und sein kräftiges, vermittelst bedeutender Beiträge der Bewoh-ner hergestelltes, harmonisches Geläute das Dasein dieses gottesdienst-lichcn Gebäudes weit umher zu erkennen gibt. Bei dem Hafen, nachdem Zürcherischcn der schönste am See, befindet sich eine Sust (Waa-renniederlage). Auf der Bergterrasse Arn, eine kleine halbe Stundevon Horgen , liegt die Bocken, ei» Kurort, dessen Lage mit Recht zuden reizendsten der Schweiz gezählt wird, und wo man beinahe den