Zusätze.
Zu Bd. I. S. 360. Wir haben daselbst bemerkt, wie wenig Ans-stchl vorhanden sei, die Eisenbahnfrage bald wieder aufgenommen zusehen; docb im Frühjahre I8st5 fassten, mitten unter dem Waffcnge-tose, unternehmende Männer, a» ibrer Spitze der Consul MartinEsther, Vc» iNulh, die bis au die Schweizcrgrcnze, selbst iu eineder angesehensten cidSgenössischen Städte vorgedrungenen Schienen-wege »ach Zürich und »och weiter fortzuführen. Sie fanden bei derZürcherischcn Regierung und dem grcßcn Rathe, sowie bei den Aar-gauischeu Beharren mit ihrem wichtigen Vorhaben Anklang, und ins-besondere an dem vielseitig gebildeten Rcgiernngsrath Melchior Eßlingerdie kräftigste und einsichtigste Unterstützung. So kam es, daß dieStifter des Unternehmens bereits am l3. September zur Subseripticnauf eine Schweizerische Nordbahn von Zürich über Baren nach Basel ,mit einer Zweigbahn bis Aaran, cinlavcn konnten. Das zur Ausfüh-rung des Ganzen erforderliche Capital ist auf zwanzig Millionen Fran-zösische Franken festgesetzt, in 40,000 Actien zu SUO Franken eingetheilt.
Zu Bd. H. S. 68. Wilhelm Füßli muffen wir leider nun beiden Todten einreihen. Wissenschaft und Kunst haben au ihm viel ver-loren, jene einen begeisterten Pfleger, diese einen tiefblickenden Kenner,— wir einen biedern Freund. Möge der Sohn die schönen Hoffnungen,die der Vater von ihm hegte, rechtfertigen, würdig seines historischgewordenen Namens.
Zu S. 103 bis 105. Von den Zeitungen sind seit dem Abdruckedes betreffenden Bogens zwei eingegangen: Der Beobachter aus deröstlichen Schweiz und die Kirchenzeitnng für die Schweizerische evan-gelische Kirche. An die Stelle des erster» trat unter veränderter Re-daction die eidSgenbssischc Zeitung (n), die täglich erscheint, und andie der letzter» das evangelische Monatsblatt. Hiezu kam noch:Kirchenblatt für die rcfvrmirte Schweiz (1>), welches alle Ist Tageherauskömmt. Die Auflage von -» belauft sich aus 1000, die von 1>auf 500 und die der Wcchcnzcitnng ist auf mehr als 1000 Ercmplareangestiegen.
Zu S. 108. Seit 18st1 ist H. U. Zehnder Präsident der med.chir. Gesellschaft.
Zu S. 112. Auch 1820 und 1525 fanden KnnstauSstcllnngen statt.
Zu S. 219 und 22l. Am 3 April 18st5 legte der BürgermeisterMonsson seine Stelle nieder, worauf JonaS Fnrrcr von Winkerthnrim ersten Scrutininm mit 120 von 165 Stimmen gewählt ward. Erzählte beim Antritte seines AniteS 40 Jahre.
Zu S. 237. Diese Bezirksanstalt befindet sich in den vormaligenKlostergebändeu von Cappel.
Zu S. 249. Hcß, der durch gemeinnützige Wohlthätigkeit seinenMitbürgern vorlcuchtet, hat im I. 1815 zum Änkausc des Ehorherren-gcbändeS in Zürich für städtische Schulzwccke, welch' schöner Gedankevon ihm ausging, 1000 Gülden unterzeichnet.
Gem. v. Znrich. H.
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