Band 
Zweiter Band.
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Die 27 Häuser (mit 411 Wohnungen) sind aus Fachwort, oder, wennauch nicht ganz, doch größtcutheils aus Hol; gebaut und haben durch-weg Ziegeldächer, Das Schlößchen, auf einer kleine» Anhöhe, einstder Sitz des Gerichtsherr,i, dient seit 1812 als Pfarrwohnuug. S. auchI. 51, 12l. H. 363, stillt.

Lug etc», W. in der Pf. Wildberg.

Lunnern, Ober- und Unter-, zwei Du. in der Pf. Ottenbach.S. 1. 65, 225. H. 285.

M.

Madctsweil, D. in der Pf. Rußikou. S. I. 225.

Männedorf , die Obervogtei, gegen Sud und Ost an dieOb. Stäfa , gegen Nord a» die Lv. Wädensweil, gegen West an denZürchersee grenzend, umfaßte bloß das gleichnamige Pfarrdorf. S. auch1.5(1,94. H. 204.

Männedorf, Pf. im Bez Meilen, aus einzelnen Häusergrup-pcn bestehend, in herrlicher Lage am Zürchersee. Der Boden ist sehrfruchtbar, meist lehmartig, zuweilen mit Kieselsteinen vermischt. DieStädte ausgenommen, mögen wenige Punkte auf dem Eontinente sobevölkert sein als dieser Ort, der in der Ausdehnung einer starkenhalben Stunde am See und einer solchen nach dem Berge hin eineVolksmenge enthält, die auf eine Ouadratmeilc gegen 12,000 Seelenbetragen wurde. 1634 zählte man 859 E.; 1836, 2368 (2237 C.,61 Sch.. 70 Fr.). Neben dem Weinbau ist der Manufacturverdienst(in Seide) der bedeutendste ErwerbSzwcig. Vor allen Nachbars-gemeinden zeichnet sich Männedorf durch den Obstbau aus. Es gibt247 Häuser (mit 408 Wohnungen). Die meisten sind gemauert, an-dere bestehen aus Fachwerk, nur wenige ganz aus Holz. MehrereHäuser dürfen geschmackvoll genannt werden und sind von schönenGartenaulagen umgeben. Einige Schieferdächer ausgenommen, siehtman überall Ziegeldächer. Der Dorfbach, gewöhnlich wagcrarm, schwilltzuweilen so an, daß er schon Beschädigungen an Gebäuden u. s. f. ver-ursachte. An einem Hause in Männedorf hing einst ein großer Wir-bel von dem Rückgrathe eines Walisisches, dessen Beiugerüst ei» Bür-ger von Rappersweil nach Hause gebracht, und das so groß war, daßein Kind durch die Auqöffuung schlüpfen konnte. S. auch 1. 63, 155,197,253,2.55,257. Il 22, 81, 117, 154, 229, 238, 244, 249, 363,366, 373. 374.

Maiwiukel, W. in der Pf. Bärcutswcil.

Manze» hub, W. in der Pf. Wvla.

Marthaleit, Pf. im Bez. Audelsingen (Flecken Marlhalen,Dn. Ellikon nnd 3 H.), zwischen der Thür und dem Rhein auf einerweiten Ebene. Ihr Boden kann im allgemeinen als mittelmäßig be-zeichnet werden; wenn sich auch fruchtbare Stellen vorfinden, so gibtes hinwieder solche, wo die Fertilität durch den Dünger erzwungenwerden muß. Fast durchgängig ist der Boden etwas steinig, sumpfich-ten trifft man nur in einen, Wieseuthaie au. 1634 zählte man 671 E.;1836, 1286 (1266 C., 13 Sch., 7 Fr.). Die Haupterwerbszweige sindFeld-, Weinbau und Viehzucht. Klugerweise legt man, wo es sichthun läßt, Wiesen an, welches auch theils durch den sich vermindernden