Bacchisches Marmorrund.
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sens, den er kaum mit dem Gesäss berührt, mit der Linkenden Rücken eines kleinen Kindes hält, das auf seinem lin-ken Knie reitet und beide Hände emporhebend sich zurück-wirft, während der Satyr mit der Rechten eine Flöte fingert,die er bläst und mit dem dickeren Ende an das Ohr desKindes hält.“ Mus. Borbon. Vol. 13 tav. 23, wo B. Quarantadiess Monument fälschlich zu den aus Pompeji hervorgegang-nen zählt. Finati p. 252 n. 50. Durchmesser 1 Palm HZoll. Der knappe Sitz des Satyrs und die Behandlung sei-nes Knäbchens, das er mit rauhem Scherz durch das Flötenins Ohr ängstigt, drücken das wilde Leben des kecken, anFlüchtigkeit und Fertigkeit der Bewegung Rehen und Gei-sen verwandten Geschlechts sehr naiv aus.
36. „Bruchstück eines ähnlichen Rundes von zierlicherArbeit. Auf der einen Seite ein Bacchus, mit leichtem, wiees scheint, auf die gewöhnliche Weise geworfnen Peplos,von welcher Figur jedoch nur die Beine bis über das Knieübrig geblieben sind. Er bewegt sich mit munterm undzugleich kräftigem Schritt indem er einen Blitz mit den Fü-ssen tritt. Vor ihm ist ein Felsstück oder Hügelchen, wor-auf ein Pinienzapfen. Auf der andern Seite ein Paar nackteBeine von Einem der auf den Zehen tanzte und zwar ste-hend auf einer Art Blume oder Knauf. Vor diesen Füssen ist ein kleiner umgestürzter Cippus.“
In Pompeji wurden im Peristyl eines einzigen Hausesfünf auf beiden Seiten mit Reliefen verzierte Disken gefun-den, worüber uns genauen Bericht der ehrenwerthe Avel-lino giebt in einem Anhang zu seiner Descrizione di unacasa disotterrata in Pompei negli anni 1832. 1833 e 1834im 3 Bande der Atti dell’ Acad. Ercol. 1840, des besondernAbdrucks p. 49 — 92. Sie folgen zunächst.
37. Geflügelte Nike mit einem Aplustre in der Rech-ten, eine um eine Säule gewundene Schlange fütternd. Rv.ein Krieger seinen Helm in der Rechten hinhaltend; beidein hieratischem Styl. Avellino tav. 4. Mus. Borbon. Vol. 10tav. 15. Bei Finati p. 259 n. 81. Der Durchmesser Palm.
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