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2 (1850) Basreliefe und geschnittne Steine / erklärt von F. G. Welcker
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Bacchisches Marmorrund.

38. Eine theatralische Maske auf beiden Seiten.

39. Bacchus, Rv. zwei Satyrn.

40. Hercules, unbärtig, mit Löwenhaut, Keule undBogen, sein Opferschwein neben sich. Rv. Pan die Syrinxblasend, ein Korb mit Obst an einem Baumstamm aufge-hängt. Der Styl Römischer Arbeit ähnlich und charakterlos.Avellino p. 87 90 tav. 5 fig. 2.

41. Bruchstück. Auf beiden Seiten ein Weib in hie-ratischem Styl mit einer Patera in der Hand und doppeltemArmband nah über der Hand. Avellino p. 91 tav. 5 fig. 3.

42. Von dem p. 50 als dritter angegebenen Discus(Bacchus, Rv. zwei Satyrn) ist der p. 80 s. als der drittebeschriebene und tav. 5 fig. 1 (auch Mus. Borbon. Vol. 10tav. 16) abgebildete verschieden. Dieser hat i£ P. Durch-messer. Ein unbärtiger Satyr, links gewandt und den lin-ken Fuss etwas höher auf einen Felsen aufsetzend, spieltmit einem Satyrknaben, den er an beiden Händen gefasstan sich heranspringen oder klettern lässt. Rv. Ein bärtigerSatyr reicht einer ithyphallischen Herme eine grosse Traubehin, während er mit seiner Linken den Weinschlauch ansich hält.

Avellino bemerkt (p. 52) dass diese fünf (oder sechs)nicht die ersten in Pompeji gefundenen Monumente sind,sondern andre ähnliche in guter Zahl sich im k. Museumfinden, die an verschiedenen Orten von Pompeji entdecktwurden (s. die vom Canonicus Jorio Guida di Pompei p. 10.76 angeführten) und ein andrer Discus mit Bacchischen Bil-dern wurde nachher entdeckt 1834 und andre noch später1838. Im 13. Bande des Museo Borbonico sind davon nochdrei gestochen, nemlich:

43. Taf. 11 unter denfünf Basreliefen (N. 34*), beiFinati p. 247 n. 29, ein Satyr in seliger Trunkenheit tan-zend, Rv. Herakles und der Hirsch. Schöne GriechischeArbeit.

44. Auf derselben Tafel, bei Finati p. 252 n. 51 Athene,von dem Schild über Brust und Leib verdeckt, die Lanze