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Fragmente über Friedrich den Grossen zur Geschichte seines Lebens, seiner Regierung, und seines Charakters / von dem Ritter von Zimmermann
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112
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«Frieden, hatte die Academic in Berlin acht schwei-«tzerische Mitglieder: Beguelin, Merlan, Ber-«nvulli, Cat, Eüler, Lambert, Eulzer, und«Wegeiln. Dcütsche, Franzosen und Italiener,»waren nur funfzehn. Die Erzieher, die Frie-,-brich seinen beyden Brudcrssohncn gab, waren«Schweißer. Das Joachinisthalische Gymna.«sium stand zwanzig Jahre hindurch, unter derAufsicht des verstorbenen Herrn Sulzer, und des--Herrn Merlan (').»

Einige dieser braven Schweißer mussten frey-lich dann auch für die Gnade die sie bey dem»rrige fanden, den gewöhnlichen AoÜ abtragen dender litterarische Pöbel verlanget.

Sulzer zumal hatte diese Ehre: denn er warLehrer des Thronfolgers, dabey ein Mann vonerhabenem Geiste und Charakter, sehr offenherzig,redlich und kühn, und ein enkschloffner Schurken,feind. Dieß erweckte ihm in Berlin gelehrte Wi-dersacher, die er verlachte, und die ihm fein Lebenauf keinen Augenblick trübten, wie sich das versteht.Aber dieß verdroß die gelehrten Herren, die alleKünste der Schurkheit und Arglist gegen Sulzerschon erschöpfet hatten. Endlich ergriffen sie an-dere Waffen. Als Sulzer einst in der Nacht, aufeinem ihm sehr gewöhnlichen Wege, nach Hausegieng: ward nach ihm geschossen , und die Kugelflog ganz dichte bey feinem Kopfe vorbey!Mir hat der redliche Sulzer selbst, diese Geschichte

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(*) Ebendaselbst. 2^7. azs. r;s. rgo.