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Fragmente über Friedrich den Grossen zur Geschichte seines Lebens, seiner Regierung, und seines Charakters / von dem Ritter von Zimmermann
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111
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»Schweißer als er nur konnte, in seln Land zu»ziehen, und gebrauchte sie zumal bey allen seinen«litterarischen Anstalten. Die schweitzerische Na»»tion, die sich seit der Wiederherstellung der Wis-senschaften sehr ausgezeichnet hakte, erwarb sich»einen grossen Ruf eben in der Zeit als Friedrich»sich mit der Erziehung seiner Völker deschaftig-»te, und mit der Emporhebung der Wissenschaf,«ten und Künste. Kaum würde die ganze«Schweiß eine mittelmassige Provinz in einer der»grossen europäischen Monarchien ausmachen,«und doch enthielt sie eine grössere Anzahl leben-»der berühmter Männer, als die zahlreichsten»und ausgebildctestcn Nationen. So we.»nig auch Friedrich nach deutschen Büchern frug,so war ihm doch nicht unbekannt, daß drey»oder vier Schweißer angefangen hatten dcr deüt-»schcn Litteratur die meiste Ehre zu machen; und»daß Schweißer die Keckheit hatten sich dem Ge-schmacke des berühmten Pedanten Gottsched zuwidersetzen. Es gab damals in ganz Deütsch.»land nicht zwey so bekannte Schriftsteller wie»Haller, und Gesner. Wenigstens war Klop-»stocks unsterbliches Gedicht damals nicht bcrühm-»ter als Hallers Poesien, und GesncrsTodAbels.»Für keine ihrer eigenen Litteratorcn hatten da-»mals die Deutschen mehr Acktung als für Brei-»tinger und Bodmer. Darum nahm auch Frie-,-brich in die Akademie der Wissenschaften in Ber«»lm mehr Schweißer auf als Gelehrte von endern»Nationen. In den ersten Jahren nach dem

«Frieden,