Band 
Zweyte Hälfte.
Seite
239
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zur Uebersetzung. rzs

Militairische Ursachktt.

Die Darstellung der politischen Ursachenfetzt den vernichtenden Einfluß, den six aufdie Verthcidigungsanstalten haben mußten,ausser Zweifel, und scheint sogar hinreichend,die Mangel derselben zu bewirken, und siezugleich zu entschuldigen; wenn man aber diemilitairischen Ursachen untersucht, die einenähere Beziehung auf die Vertheidigunghatten, und daher schneller und entscheiden-der darauf wirkten, so wird man sich gewißverwundern, daß der Widerstand noch so seynkonnte, wie er war. Die begangenen Fehlerdienen zum Beweise, daß bey gegenwärtigerArt Krieg zu führen, Tapferkeit, Vater-landsliebe und FeinLeshaß, nebst genügsamenKriegsbedürfnissen, nicht hinreichend zumSiege sind; sondern daß gute Köpfe crfodertwerden, um der Vertheidigung eine zweck,mäßige Richtung zu geben, ohne welche allesübrige nichts ist; und wenn schon einige We-nige, durch Studium und Erfahrung, in derKriegskunst einen hohen Grad erreicht haben,Talente und Tavfcrkeit besitzen, so ist es nichtgenug, daß sie da sind, sondern sie müssen