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3 (1821) Die Geschichten der Gemeinden Aegeri, Menzingen u. Baar / von Fr. Karl Stadlin
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Vorzügen , die Nebnng, den Landesfabndrich allein zu E?«setzen. Prätcntionen und Gegcngründc waren d,e näin-llchcn wie laO^ ben der Fehde nm das Panner 62), unddarum war auch der Spruch gleich 63). Das Fahn-lein soll besetzt werden wie das Panner; der Fahndrichuiüße aus der Stadt genommen werden. So endete fürdie Gemeinden das vierzehnte Jahrhundert im Kampffür ehrenvolle Existenz: wenn sie auch nicht alles in be-haupteter Extension erhielten, so waren sie doch in allenSouverainitätsrechlcn in den Rang der Stadt qctiet-den. Welche traurige Paralelle ist dagegen gehalten ingemeldtem Jahrhundert die Gemeinde Lninenberg 6t)?

Dem es an Muth, Selbstgefühl, und Freyhcitssmnfehlt, verdient nichts besseres.

Italien wird das Grab der Franzosen genennt. ESist mit mehr Recht das Grab der Eidgenossenschaft .Das wenigste ist, wer und wie viel da umgekommen(für die Zukunft); aber wie um den Besitz dieses Pa.radieseS unsere Vater mißbraucht worden, wie Eide

62 ) Darum wurde von Säüvyz kein Scbiedricbter zugelassen.

63) E« sprachen Loten von Zürich , Luzern , Uri und Unter»walden.

6t) G. des erßen Tandes S- "6 bis 119.