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Sollte es nicht zu einem ähnlichen Zweckedienen, oder sollte derselbe nicht vielmehr aufeinem besseren Wege erreicht werden, die Aus.'schweifungcn und ihre Folgen in nackter Gestaltzu schildern, wie ste sich in der Welt gefundenhaben und noch immer finden, und sollte nichtMancher, ehe er sich vom Strudel hinreißenlaßt, dadurch zum Nachdenken gebracht werden,und vor der Abschculichkeit des Lasters erschre,ckcn?
Wir fürchten daher den Dorwurf der Ri-'goristen nicht, ein Gemählde aufgestellt zu ha,ben, das mehr geeignet sei, Begierden aufzu,regen als zu unterdrücken. Wir könnten sieauf unzählige Gegenstände verweisen, welcheunsere Phantasie in unaufhörliche Aufregungbringen; wir könnten sie auffordern, folgerechtdie Versittlichung des Menschen da anzufan,gen, wo schleichendes Gift sich unter den Ro,scn der Lust verbirgt. —
Das nackte Laster muß überall vor seinereigenen Häßlichkeit erröthen.
Der Herausg eber.