Vorwort.
Ä/tan muß die Licht - und Schattenseite desMenschen aus seiner Geschichte kennen, wen»man mit klarer Ansicht über seine Verirrun-gen urtheilen will; man muß mit der Scheuß-lichkeit des Lasters, mit den phpstschen undmoralischen Verwüstungen der Wollust nicht un-bekannt sein, wenn man ste verachten, hassen»nd ihren verführerischen Lockungen widerst«hcn will. Darum riechen Montaigne undRousseau , ein Lehrer solle.seinen Zögling selbst.ins Freudenhaus führen, um ihm die eckelhaf-1e Entweihung des süßesten aller Triebe zu ent-schleiern, um ihm Abscheu vor der Wollust ein;zuflößen.