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Die Geschlechtsausschweifungen unter den Völkern der alten und neuen Welt geschichtlich, und das Gewerbe der feilen Weiber staatsrechtlich dargestellt
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4 Geschlechtsausschweifungen

habe. Der König fing seine Versuche bei sei/ncr eigenen Gemahlin an und setzte sie beivielen andern Frauen fort, aber alles war oh,nc Erfolg. Endlich fand er eine gemeine Gart,ncrsfrau, die ihm auf die beschriebene Art seinGesicht wieder gab. Er erhob sie zu seinerGemahlin und ließ alle anderen, bei denen ervergeblich Hülfe gesucht halte, hinrichten. Be,zweifeln wir auch die Wahrheit dieser und an-derer fabelhaften Ueberlieferungen, so müssenwir sie doch als eine die Sitten des Zeitaltersbezeichnende Erscheinung gelten lassen. Wieausgeartet jene waren, beweiset das Gesetz,die Leichname schöner jungen Frauen nicht eherals nach drei oder mehrern Tagen den Balsa,mirern zu überliefen, weil es kund geworden,daß sie von diesen geschändet wurden.

Die Hebräer. Aus den zahllosen Keusch,heitsgcsetzen, welche eines der wichtigsten Kapi,tcl des mosaischen Kodex ausmachen, aus dem,unter dem Bilde der Ahala und Ahaliba *)

Das Bild deutet auf Juda und Israel , wel-che Hssckiel Kap. -5 mit zwei Huren ver-gleicht.