II»
Drittes Kapitel.
tvewegung der kaiserlich russischen Armeen. —Oesterreich. — Entwaffnung derLandwehr INI Großhcrzogthnm Posen. — Entscheidender Beschluß der Ver-schworenen. — Aufstand von, 2 9. No v em der. — Einnahme des Bei-vedere. — DerGeneral L u b o w i ek i und der Biccpräsidcnt Gendre werdengetödtct. — Die Fürstin Lvwicz. — Konstantin entrinnt der Bgssz,justiz. — Zweihundert junge Männer, in der Neu-Wcli-Str.iße lRowy-Swiat) von den LancierS der Garde aufgehalten, brechen sich Bahn. —Die Bürger nehmen Theil an der Bewegung. — Das oierre Linie,>regi>ment, eine Batterie der Artillerie zu Pferd, ein Theil der Garde-Gre-nadiere und die Abtheilung der Sgppircr verlassen ihre Kasernen. —Die Offiziere erklären sich für die Sache der Nation. — Begeisterung derSoldaten. — Die Kranke» verlangen mitzuziehen. — Kampf in der Ho-nigstraße (lZlloüor-t). — Die StaatSgefängnisse werden erbrochen. — An-griff und Einnahme des Zeughauses. — Der General Kauke. — DerOberst M i ec i; e w S k i, die Generale Trembicki und Sicmion-ko wski werden getödtct. — Tod des Generals Pototki. — B > nIN erfällt, von achtzehn Kugeln durchbohrt. — Der Oberst Saß. — Verhaf-tung mehrerer russischer Stabsoffiziere. — Nacht des 29. Novembers. ,
Gegen das Ende des Novembers nahmen die Umständeden Charakter der Bedenklichkeit in solchem Grade an, daßalle Unentschloffenheit aufhörte. Neue Verhaftungen ließendie Verschworenen fürchten, entdeckt seyn und alle nack ein-ander festgenommen zu werden. Auch erfuhr man, daß dieunumschränkten Könige sich rüsteten zum Kampfe wider dieFreiheit der Völker, daß die kaiserlichen Heere von verschie-denen Punkten Rußlands aufbrechen und sich gegen das Kö-nigreich Herbewegen. Eine allgemeine Entwaffnung und dieunmittelbare der polnischen Truppen schien unvermeidlich.
Was sich zu gleicher Zeit in Oesterreich zutrug, war demFortgang unseres Unternehmens sehr ungünstig. Manschickte die gallizischen Regimenter nach Ungarn und ersetzte