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— dem Kampfe, in welchem Rußland euch zu seinen Fein-den zählte. Der Kaiser Alerander, erlauchten Andenkens,wollte mit allen seinen ehrenvollen Beinamen den eures Wie-derherstellers verbinden. Polen reklamirte seinen alten Na-men. Alle Elemente der Wohlfahrt und Ruhe wurden euchauf einmal verliehen: und fünfzehn Fahre haben euch denWerth aller der Wohlthaten gezeigt, womit euch ein groß-herziger Souverän, der sich so eifrig der Vollbringung desWerks eurer Wiedergeburt hingab, überhäufte. PolnischeKrieger! euer Kaiser und König glaubte an eure Treue. Esist noch messt lange her, daß es ihn, gefiel, eurem Eifer undeurer Hingebung Gerechtigkeit wicderfahren zu lassen. Erhatte das tapfere Betragen der Offiziere eurer Armee, wel-che die Mühen und Anstrengungen gegen die Türken getheilthaben, nicht vergessen. Wir alle gaben uns der Freude hin,auf diese Weise die Waffenbrüderschaft zwischen unS geschlos-sen zu sehen. Die glänzendsten Hoffnungen mußten sich na-türlich an diesen gemeinsamen Gedanken anschließen, der aufdas Heiligste, was die militärische Ehre kennt, gegründet ist.
Diese Hoffnungen sind grausam getäuscht worden. EineHandvoll junger Leute, welche nicht einmal die Gefahrendes Kampfes kennen, junge Offiziere, die man niemalsauf dem Schlachtfelde sah, Rekruten haben die Treueunserer alten Krieger erschüttert. Diese Letzteren haben derVerübung der größten Verbrechen, der Ermordung ihrerFührer in ihren Reihen zugesehen, und die Empörung gegenihren rechtmäßigen Souverän nicht verhindert.
Welche unglückselige Verblendung konnte brave Veteranenverleiten, ähnliche Abscheulichkeiten zu begehen, und in Wäh-rung gesetzte Massen zu unterstützen? Wäre es möglich,daß die Vaterlandsliebe den Verwand zur Beschönigung ei-nes solchen Betragens hergeben könnte? Aber dieses Va-terland, — hier ist es, euch zu sagen, daß es nie glücklicherwar; es hatte Alles von der Handhabung der Ordnung zuhoffen, und ihr setzt es auf das Spiel, indem ihr es ineinen ungleichen Kampf gegen eine Nation werfet, derenNachdruck es kennen lernte, und eine Macht herausfordert,die Niemand ungestraft herausfordern kann.
Polnische Krieger! die Empörung wird das Siegel derSchande auf eure Stirnen drücken. Entreißet euch einersolchen Schmach! Eines Tags wird die Geschichte sagen:in der Hoffnung, eurem Vaterland zu dienen, wäret ihr treu
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