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bringen, daß aber dieser ihn nicht habe finden können. „Ichwar mitten im Feuer, antwortete Skrzpnecki, und habe dortweder Ihren Adjutanten gesehen, noch Sie selbst, mein Ge-neral!'") Sodann sprach er mit Lebhaftigkeit: „Die Handauf's Herz! mein Fürst, sind Sie im Stande, die Armeezu befehligen?"—„Ich war immer bereit und bin es noch,entgegnete Radjiwill bescheiden, meine Stelle Jedem abzu-treten, der fähiger ist, als ich, ihre schwierigen Pflichten zuerfüllen." Von nun an konnte man voraussehen, daß erden Oberbefehl nicht behalten werde.
Als man zur zweiten Frage kam, entwickelte Skrzyneckieinen Vertheidigungsplan, dessen Annahme, seiner Meinungnach, dem Uebel abzuhelfen vermochte, das man bisher nichthatte vermeiden können.
Man sollte alle Truppen auf das linke Weichsclufer brin-gen, und nur sooo auserlesene Männer unter den Befehlendes unerschrockenen Majors Kikernicki auf dem Brückenkopfzu Praga hinterlassen, auf welchem sie, trotz der Schwächeseiner Verschanzungen, unter einem solchen Führer, einenSturm der Moskowiter hätten aushalten können.
Auf selche Weise sollte die Armee das linke Ufer des Flus-ses vertheidigen, was in der Nähe von Warschau und inWarschau selbst nicht schwer war, da dieses Ufer eine grö-ßere Erhöhung hat, als das rechte. Selbst in der Vor-aussetzung, daß die Russen sich des Brückenkopfs von Pragabemächtigt hätten, hätten sie sich dort nur mit Mühe zuhalten gewußt, da sie dem Artillerie-Feuer, das man überdie Weichsel hinüber richten konnte, ausgesetzt gewesen wären.
Sofort nahm Uminski das Wort über die dritte Frage
Man darf aus diesen Worten keinen ungünstigen Schluß für den Muthdes Fürsten Skadziwill ziehen. War er auch dem hohen Posten, denman ihm anvertraut hatte, nicht gewachsen: so betrug er steh nichtsdesto weniger bei dieser Gelegenheit, wie bei allen andern, als einMann von Herzdaftigkeit. Während der Schlacht hakte er stch bestän-dig vor der zweiten Linie gehalten, — ein Platz, den der Obergeneralwirklich einzunehmen hatt«, und der keineswegs außer dem Bereich derfeindlichen Äugeln lag.
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