Beobachtung DwernickiS gegen Lublin abzuordnen; dieserLetztere, welcher eben die Weichsel bei Pulawy überschritten,und den General Kreutz geschlagen hatte, schickte sich an,über Lublin nach Zamosc zu gehen.
Jetzt war die russische Armee der polnischen nicht vielüberlegen, die sich unter den Mauern Warschaus wieder ord-nete und durch neue Aushebungen verstärkte; noch mehr,der Eisbruch der Weichsel kam jeden Tag näher, und hattewirklich am 11. März statt. Dieser Umstand machte dieOperationen auf dem linken Ufer bei weitem gefährlicher.Selbst das Schlagen einer Brücke über den Fluß wurde je-denfalls unsicher; man mußte fürchten, sie durch Eismassen,welche sich alljährlich in der Nähe von Warschau anhäufen,zerrissen zu sehen.
Diebitch war daher genöthigt, alle Angriffsplüne gegendie Hauptstadt aufzugeben; übrigens war dieß nicht derselbeFall mit dem Brückenkopf von Praga, den er hätte angrei-fen sollen, nicht um sich daselbst festzusetzen, sondern um diePolen zum Abbruch der Brücke, von Warschau zu zwingen;damit hätte er sie der Möglichkeit eines unmittelbaren An-griffs beraubt, weil sie genöthigt gewesen wären, durchModlin zu gehen, um auf einer neuen daselbst geschlagenenBrücke über die Weichsel zu setzen. Auf diese Weise HütteDiöbitch seiner Armee bequeme Kantonnirungcn verschaffenkönnen, ohne jeden Augenblick einen Uebcrfall befürchten zumüssen. Indessen that der russische General von Allem nichts;er versuchte blos, die Brücke anzuzünden, indem er brenn-bare Stoffe mit Schlitten auf dem Eis herbeischaffen ließ;aber seine Versuche waren fruchtlos; und da er sich vonnun an auf die Defensive beschränken wollte: so verlegte eram 8 . März sein Gencralquartier nach Siennica, und nä-herte sich damit seinem linken Flügel, der jenseits des Wieprzstand.
Diese kurzen Betrachtungen liefern den Beweis, daß diePolen damals von den Unternehmungen des Feldmarschalls