Kolonne voN 12,von MaNN auf Wengrow. Ugronoff, dersie führte, hatte Befehl, Uminski über den Liiviec zurückzu-werfen; aber dieser hatte schon seine Maßregeln ergriffen:er hatte einen Brückenkopf auf dem rechten Ufer dieses Flus-ses, der im Frühling bedeutend ist, auswerfen lassen; undobgleich derselbe erst im Werden war, als die Russen sichzeigten, so stellte er doch daselbst zwei Dreipfünder und einaltes Bataillon leichter Infanterie oom 1. Regimente auf.Er warf auf ein Znsclchcn, das der Liwiec an diesem Ortebildet, zwei Kanonen, um seine Werke zu flankircn und zu be-schützen; endlich bilocte er auf dem entgegengesetzten Ufereine Batterie von acht Stücken; und da er zu gleicher Zeiteine Diversion bewerkstelligen wollte, um den Feind in sei-nem Angriff aufzuhalten, ließ er den General Tunicki ander Spitze einer Brigade Reiterei über den Fluß setzen, mitdem Befehl, mit verhängtem Zügel auf die Russen zu stür-zen, und mit Macht alles zurückzuwerfen, was gegen denBrückenkopf vordringe. Uminski beschloß, seinerseits mitdem Rest der Division hervorzubrechen, und die Ungleichheitder Reiterzahl durch das Ungestüm des Angriffs zu ersetzen.
Indessen rückte die russische Infanterie in Müsse an undnahm den Brückenkopf. Ungefähr 15» Mann von den Po len wurden kampfunfähig gemacht, oder gefangen, aber dieArtillerie gerettet. Uminski's TUppeN gingen nur über denersten Theil der Brücke zurück, welche sich zwischen demInselchen und dem rechten Ufer befindet; sie bildeten sichmuthig auf dem andern, um Tunicki Zeit zu geben, seineBewegung auszuführen. Dieser General betrug sich nichtmit all der Kraft, welche Uminski von ihm erwartete, Erwarf, zerstörte sogar einen Theil der russischen Reiterei; alser aber den Brückenkopf in der Gewalt des Feindes sah,wagte er keinen Angriff der Infanterie auf sich zu nehmen,und begnügte sich, sie zu beobachten.
Uminski, der auf eine kräftige Mitwirkung rechnete, gingauf das rechte Ufer des Liwiec, um den Feind zurückzitwer«
4