Band 
Zweiter Band.
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ein Vortheil begeistert die Rekruten austs höchste, wie einUnglücksfall sie niederschlägt; oft entscheidet ein erstes Ge-fecht den ganzen Feldzug. Jedoch muß man zugeben, daßdie Revolutionen das kriegerische Feuer entwickeln, und daß,was in gewöhnlichen Zeiten unausführbar wäre, leicht wird,wenn die politischen Leidenschaften sich erhoben haben.

Um jedoch die Vortheile abzuwägen, welche der Zug, wo-mit die beiden Generale beauftragt waren, darbot, ist dieLage der Dinge in jenem Zeitpunkt darzustellen.

Man hat gesehen, daß General Skrzpnecki, obwohl Sie-ger bei Dembe, durch den schlechten Zustand der Wege auf-gehalten, aus seinen Erfolgen und der Zerstreuung des Fein-des keinen Nutzen zog. Die Lage des Letzteren war bedenk-lich. Er hatte 4000 Mann zu unserer Rechten an demWieprz und ungefähr 20,000 jenseits des Bug, zu unsererLinken, so daß Skrzynecki nur die Trümmer des Rosen'schenKorps vor sich fand, die er leicht erfassen konnte.

Noch mehr, ein Korps von 12,»00 Mann unter den Be-fehlen des General Kreutz, in der Richtung auf Lublin ent-sendet, beobachtete zugleich die Oberweichsel und das KorpsDwcrnicki's, der von Zamosc aus jeden Augenblick in Vol-hpnicn eindringen konnte. Ferner hat man gesehen, daß derpolnische Obergeneral, entschlossen, nicht angriffsweise auf-zutreten , sich mit seinen 45,000 Mann anfänglich vor derWeichsel aufgestellt hatte, den rechten Flügel bei Liew, denlinken bei Potycza; daß er, vermöge eines späteren Ent-schlusses, das durch 10,000 Mann verstärkte Rosen'sche Korpsbei Siedlce anzugreifen, den Diübitch zu einem Flankenmarschgezwungen hatte, um seinem Centrum zu Hilfe zu kommen.Diese Reihe von Bewegungen hatte das Korps von Kreutzin eine kritische Lage versetzt. Fünf Tagmärsche von derHauptstadt entfernt und durch den Wieprz-Fluß von ibr ge-trennt, hätte er mit Vortheil durch die vereinigten KorpSvon Pac und Sierawski angefallen werden können, wennihre Operationen auf eine übereinstimmende Weise geleitet