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Zweiter Band.
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der Dinge war sein Korps dem Heere nur von geringemNutzen, und konnte sich an die Angriffskvlonnen von SierawSkinicht anschließen.

Dieser hatte den bestimmten Befehl erhalten, die Kolon-nen der Armee im Nucken anzugreifen, von welchenman voraussetzte, daß sie in Masse auf Siedlce marschiren,und daß Krcutz, die Wopwodschaft Lublin und selbst denWicprz aufgebend, ihren Rachzug bilde. Er sollte zu glei-cher Zeit die Festung Zamosc wieder verproviantircn, undVerbindungen mit Dwernicki anknüpfen, lauter Dinge, dieunausführbar waren, wenn man nicht vorwärts ging. S>e-rawski ging somit über die Weichsel am ! I. und 1 /. April.Die Brigade Muchowski fuhr hinüber auf Fahrzeugen beiJozefow am l l. Morgens, und warf den linken Flügel derrussischen Vorbut, der bei Kazmierz stand, zurück.

Jetzt setzte sich Lagowski mit der Reiterei und Artilleriein Bewegung, nachdem er den 11. Abends bei Solec überden Srrom gedrungen war, und bedrohte die zweite russischeVorhut, welche bei Kazmicrz postirt war, wo der FeindProviantmagazrne hatte. So war nun der Uebcrgang be-werkstelligt, und die Russen zogen wieder nach Lublin , woihre Hauptmacht stand.

Als Cicrawski über die Weichsel brach, hatte er durchauskeine bestimmten Nachrichten über die Macht und Stellungdes Feindes. Durch die Weichsel von ihm getrennt, wie erwar, hatte er weder seinen Plan erkundschaften, noch s.inenManövern folgen können. Außerdem hatten gerade die Rus-sen eine umfassende Bewegung vollendet, welche den Sraudaller KorpS, alle Dispositionen der Führer veränderte. Sie-rawSki befand sich in völliger Entblößung. Er hatte wederSapirer, noch Material, um Brücken zu schlagen, selbstnicht einmal hinreichenden Schießdcdarf für ein etwas leb-haftes Zusammentreffen. Uebrigens hatte er unablässig seineBedürfnisse bekannt gemacht, und verlangt, daß man dafürsorge; aber eine Art Vvreingewvmmenheit verschlang alle