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Zweiter Band.
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28 Stück Velagerungs-Geschütz mit sich, welche er aus 3a''mosc gezogen hatte, und über Zawichost führen ließ.

Alle polnischen Truppen waren so wieder über die Weich­ sel gegangen, indem sie sich in aller Eile vor einem einge-bildeten Feinde zurückzogen; das Haupt der Armee nahmseine Stellung wieder in dem Lager vor Praga, die Avant-garden besetzten Kaluszyn und Kuflcw, indem sie mit ihrenVorposten den Kostrzyn beobachteten.

Bei seiner Zurückkauft in die Hauptstadt fand Skrzyneckidie allgemeine Stimmung um so mehr gegen ihn eingenom-men, je unglücklicher der Ausgang der Bewegung JankowS-ki's gewesen war. Man überließ sich bitterem Tadel überdie Art, mit der die militärischen Unternehmungen betriebenwurden, man fing an, von Vcrrätherei zu sprechen; mehr alsEin Befehlshaber war von da an dem widrigsten Verdachtpreisgegeben. Das Mißtrauen wurde von einigen Journa-len und Unzufriedenen ausgebreitet und unterhalten. Esgab selbst Personen, welche Komplotte anzeigten, die mitden russischen Gefangenen, welche in Ezenstochau festgehaltenwurden, und durch ihre Vermittlung, mit der feindlichenArmee angezettelt seyen. Es ist jetzt deutlich bewiesen, daßdem nicht so war; es war nur eine strafbare Schwächevon Seiten einiger Männer, welche heimlich mit russichenGefangenen, die ehemals ihre innigen Freunde gewesen waren,aber ohne die Absicht, der Sache, des Czar's zu dienen, Briesewechselten.

Eine dieser Anzeigen, welche von Gallizien kam, war nichtsdestoweniger so ausführlich, so bestimmt, daß der Obergene-ral und die Regierung die Personen, welche dieselbe anklagte,festnehmen lassen zu müssen glaubte. Dieß waren die Ge-nerale Hurtpck, Jankowski, Szalawski und Bukowski, derKammerherr des Kaisers Nicolas Fentsch, Bendkowski, beider Verwaltung angestellt, und Madame Bazanow, die Ge-mahlin eines russischen Offiziers. Der Eonditor Lessel,Schwager des früheren Kriegs-Ministers Hauke, und der