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Obrist Slubicki, wurden ebenfalls verkästet, aber bald nach-her, als völlig unschuldig wieder in Freiheit gesetzt.
Diese Verhaftungen konnten mitten unter der allgemeinenErbitterung nicht rubig vor sich gehen: es war der 29 . 2uni,der Tag, wo man jeden Monat die Revolution deS 29 . No-vembers feierte, es war übcrdieß Sonntag: die Bevölkerung,von den Arbeiten der Woche frei, befand sich auf den Stra-ßen. Man schritt zuerst zur Einziehung des Generals Hur-tyck, der, außer der Anklage, in die vermeintliche Verschwö-rung verwickelt zu seyn, auch noch beschuldigt wurde, dieStaatsgefangenen, welche unter der Regierung des Großher-zogs in Zamosc eingeschlossen waren, hart behandelt zu ha-ben; er war auch in der Wirklichkeit einer der thätigstenVollstrecker seiner Willkührlichkeiten. Zu Fuß von seinerWohnung nach dem königlichen Schlosse abgeführt, wo maneinige Zimmer zur Aufnahme der Gefangenen zubereitethatte, wurde er von einer aufgebrachten Menge begleitetund mit Verwünschungen überhäuft; die Nationalgarde,welche ihn escortirtc, konnte ihn gegen Beschimpfungen undMißhandlungen nicht schützen; seine Uniform wurde in Fetzenzerrissen; eine unermeßliche Menge, auf dem Schloßplatz ver-sammelt, verlangte, daß man die Verräther richte, unddrohte, bis zu den heftigsten Gewaltthätigkeiten zu schreiten.
Der Fürst Czarcoryski kam dazu; und es gelang ihm,die Währung ein wenig zu dämpfen; indem er schleunigeund nachdrückliche Gerechtigkeit versprach. Roman Svl-tyk war seinerseits so glücklich, der Sache eine andereWendung zu geben. Er hielt eine Anrede an die Men-ge, sprach mit ihr von den Pflichten, welche so schwie-rige Umstände erheischen, er zeigte ihr den Zweck, den sie er-reichen müsse, beschwor sie, sich in den Schranken derGesetzlichkeit zu halten und die Ordnung und Gesetze zuehren. Man setzte Vertrauen in seine Worte; der Haß, dener gegen die Moskowiter trug, war wohl bekannt, man ver-langte seinen alten Vater zu besuchen, dem man die öffent-