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her von einem Standschuß getroffen bei der Barriere vonWola todt niederfällt.
Mittlerweile warfen die Russen fortwährend Haubizgra-naten auf die Stadt; einige zersprangen schon mehr als1000 Schritte diesseits der Barrieren, andere zündeten dieVorstadt Czyste an, die gänzlich in einen Aschcnhaufen ver-wandelt wurde:
Die Infanterie, welche sich aus diesem Punkt befand,zählte kaum 6voo Mann; in der Front durch drei Armee-korps angegriffen, von der Artillerie heftig beschossen, derunsre Feldstücke, aus Mangel eines Platzes, um sie in Bat-terie zu stellen, nicht mehr antworten konnten, vermochte siesich nicht zu halten, und zog sich hinter die Wälle der Stadtzurück, welche ihre letzte Vertheidigung waren. Die Russenrücken bis an die Barriere von Wola vor, und bemächtigensich derselben um fünf ein halb Uyr; aber sie werden balddurch einen Basonncttangriff wieder daraus vertrieben; viel-leicht Hütte man sie noch weiter zurückdrängen können, aberunsre Kräfte waren zerstreut: mehr als 10,000 Mann blie-ben, das Gewehr im Arm, auf dem linken und rechtenFlügel, oder wurden in dem Innern der Stadt verwendet,während man über nichts verfügen konnte, um Dembinskibeizustehen.
Der General Uminski ließ zwar die Brigade Czpzewski,welche sich bei Sicdlce befand, marschiren, um an die Bar-riere von Wola zu gehen, und rief zu gleicher Zeit zwei inKrulikarnia- gelassene Grenadicrbataillone zurück; aber eswar nicht mehr Zeit. Während er diese Bewegungen be-aufsichtigte, befahl der Obergcneral Malachowski der Infan-terie, die an der Jeruzalcmer Barriere stand, in Eile nachCzyste zu marschiren. Die Russen, welche diesen Punkt ent-blößt sahen, bemächtigten sich desselben, und überstiegen selbstdie Verschanzungen, welche sich zur Linken ausdehnten; aberdie zwei durch Uminski zurückgerufene Grenadierbataillonezwingen sie, uns das Terrain zu überlassen, und stellen das