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Zweiter Band.
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unter ihnen sich genöthigt sahen, ihr Verlangen wieder zu-rückzunehmen.

Die Russen blieben hierbei nicht stehen; mit dem S. eröff-neten sie Unterhandlungen mit dem Obergeneral, um einenWaffenstillstand von langer Dauer abzuschließen; sie verspra-chen uns, unsere Streitkräfte zusammenziehen und die mit-täglichen Woywodschaften des Königreichs Polen besetzen zulassen, unter der Bedingung, daß wir ihnen Modlin über-ließen, dessen in strategischer Hinsicht außerordentlich vor-theilhaste Lage und seine Nähe bei Warschau sie fortwährendbeunruhigte. Sie wußten mit Gewandtheit unsere Hoff-nungen zebn Tage lang zu unterhalten, verlängerten denWaffenstillstand mit der Armee von Modlin von Tag zuLag, während sie das Korps Ramvrino's verfolgten,und ihreStreitkrüfte vor dem Rozpcki's sammelten, um die Vereini-gung dieser beiden unmöglich zu machen.

Der Reichstag , dem 62 Landboten und 8 Senatoren bei-wohnten, war seit dem 10 . in Zakroczyn versammelt. DieSitzungen wurden der Prüfung des Vergangenen und eini-gen Erörterungen über den gegenwärtigen Stand der Ltnge-legcnheiten gewidmet; übrigens ging kein wichtiger Akt vondemselben aus. Er schien, wie alle Trümmer der polnischenMacht, von einem schweren Verhängniß betroffen.

Er wollte indeß die Hingebung derjenigen, die das Vater-land in seinem Unglück nicht verlassen hatten, noch ehren,und stiftete den Orden der Beharrlichkeit, rcs>gue llnem(bis aus Ende), wie eine Inschrift, die man aus das GrabPolens einschreiben sollte.

Die durch den Minister Sebastian! festgesetzte Zeit warseit mehr als vierzehn Tagen abgelaufen, kein Zeichen irgendeiner Einl'chrcitung hatte sich kund gegeben, kein ausländi-scher Abgesandter erschien, alle Theilnahme für unsere Sacheschien erloschen, und doch hatten wir noch einen Reichstag,einen Regenten, einen Schatz und eine Armee!