Band 
Zweiter Band.
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Die MLchte Europa '« waren unempfindliche Zeugen un-serer letzten Anstrengungen, der letzten Zuckungen unseresTvdeskampfes. Das Betragen Frankreichs schien das straf-barste; im Vertrauen auf seine Versprechungen hatten wirgezögert, und die Frist, die es selbst zur Dazwischenkunftfestgesetzt hatte, war seit langer Zeit verstrichen. Ein Umstandkönnte dieses Verfahren erklären: dieß ist der Irrthum, inwelchem der französische Agent Durand seine Regierung überunsere wahre Stellung ließ; er malte ste als verzweifelt,während die hauptsächlichsten Hilfsmittel noch aufrecht wa-ren"). Später schritt Frankreich ein, um die TrümmerPolens zu retten, und der Reichstag , die Regierung unddie Caderö unserer Armee haben einen Zufluchtsort auf demgastfreundlichen Boden Frankreichs gefunden.

Wir dürfen übrigens glauben, daß die Regierung diesesLandes, eines Tages aus einem langen, todähnlichen Schlafeerwachend, ihre wahrhaften Interessen besser würdigend undihre Jnterventionsversprechen erfüllend, in dem polnischenReichstag die gesetzliche Vertretung der Nation selbst aner-kennen und ste unterstützen wird, ihre Rechte wieder zu er-langen, welche die Gewalt nicht hat vernichten können, undwelche die Gewalt wieder herzustellen wissen wird.

Den 20. September, als die Russen nichts mehr von Ra-morino und Rvzpcki zu fürchten hatten, dachten sie, daß esZeit scp, die Maske abzuwerfen, und schlugen nun eineUnterwerfung ohne Bedingungen und ohne Rückhalt vor.Die Kraft der Armee schien für einen Augenblick wiederzu erwachen; aber die Zeit, mit Erfolg zu handeln,war verstrichen und die Hindernisse unüdersteiglich. Sich

-- Der General-Consul Durand war der Polnischen Sache so ungünstig,daß er. unerachier des Beispiels der österreichischen und preußischenCoiii'iiln, niemals offiziellen Verkehr mit der Nationalregiernng habe«wollle; und als die Russen in Warschau einzogen, war er der erste« depdie größie Freude an den Tag legre.