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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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135
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Der XI Tittel.135Tyrannisirt hat/ mancherley marter sein angelegt/ vnd getödtet worden/ dauon manS. Quinin.auchim Faßiculo temporum vnd Reginone zulesen, welcher auch die Märterer zu Cöln Veroman-erzelet.Miter diesem Keyser hat auch genenter S. quintinus ein Roͤmer,Morini.die Veromanduos bekert, wie auch die vorgenanten Victorius vnd Fuscianusbey den 8. Narcissus.Morinis gelehret.Mld eben zur selben zeit sol auch S. Narcijssiu zu Augspurgk gepre-diget haben.sozomen schreibt lib. 2 Cap. 6. das zu Constantini Magni zeiten dieChristliche Religion bey den Reinländern in schwanck gewesen, desgleichen bey deCeltu vnd Galatis, vnd denen so am Oceano gewonet, auch bey den Gottis vnd de-rer nachbarn. Wie denn auch Athanasius vom selben Keyser gen Trier geschickt Athonasius,worden, daselbst am 32. Cap. Der Babst Anastasius hat einen Brieff geschriebenan die Bischoffe in Deudschland vnd Burgunder vmb das 400. JharAgritius.So hat Bapst Hluester auff Constantini bitt bey Agritio patriar-chen zu Antiochia so viel erhalten, das er gen Trier gezogen, vnd daselbs geprediget.Etliche LererEShaben gelehret Cristus vnd Cristinianus im Niderlandt/ S. G. der Deudsche.reon zu Cölln-welcher aus der Thebaischen Legion gewesen(aus welcher auch die hei-ligen/ Mauricius/ Exuperantius, Vrsus, Victor, Felix, Regula) Reticius bey den Bur-gundern/ S. Maximinus zu Meintz, vnd am Rhein/ S. Jesse zu Speyer, S. Nico-laus bey den Gotthen/ S. Martin in Franckreich/ vmb welche zeit auch S. Hieronymus, so ein geborner Deudscher Gottus, gelebt, S. Seuer zu Trier,Victor zuS. Seruatius in Brabandt/ S. Marinus zu Meintz /S.Worms/ S. Albanus/ Theonestus und Aurcus zu Meintz/ S. Seuerin zu Cölnvnd andre vnzehliche bis auff das 500. Jar nach Christi geburt/ Nach welcher zeit/ Burgunderdie bekehrung der Völcker bey vns allererst recht angangen vnd zugleich auch allbe-bekeret.reit die Mißbreuch in der Kirchen eingerissen/ da denn auch die Burgundiones/durch welche die Francken nachmals bekehret, zum Christlichen Glauben gebrachtworden/ besihe Socratem lib. 7. Cap. 30.EIn besondere bekerung der Schwaben von Columbano einem Gal-Schwabenbeferet.lischen Monch lieset man im speculo Vincentij lib. 22. Cap. 7.VOn S. Ruprecht/ Wie er die Beyern bekehret/ findet man in des=Beyern bekenselben Landts Historien/ Sol geschehen sein nach dem Jar 612.Als sich Clodoueus der Francken König in Gallia teuffen lassen/ vmb Franeken.Jar 500. seind nachmals die Galli auch folgendts zum Christlichen glauben ge-Etliche Galli.zwungen worden. Nach dem man vber den Rhein gerathen/ hat S. Kilianus zuWirtzburg geprediget/ vmb das 688. Jar.Die Atrebates hat D. Vedastus erstmals gleich wie Amandus Etliche widerendische Apo-der Tungrorum Bischoff die Menapios bekert/ vnd das Kloster S. Petri Gandensigebawet vmb das 633. Jar.Unter den Niderländischen Völckern(Denn wir diese allzeit mit vn-ter die Deudschen rechnen müssen) haben die Taxandri fast zu allerletzt das Euan-gelium angenomen/ Nemlich vmb das Jar 714. da ihnen S. Lambertus zuuornlang geprediget/ da sie doch entlich durch Kipinum Königlichen Marschalck oderHaußmeyer in Franckreich müssen dazu gezwungen werden.WJe auch die vnterschiedenen Deudschen Völcker anderswo ehe Letzte Chri-sie anhero zu vns komen/ oder nach dem sie von hinnen an andre örter ausgezogen/ sten vnter denTiderlendern.bekeret worden/ were allhie lang zuerzelen. Vnd gleich so wenig wir die gantze voll-komene Histori was für Lerer in Deudschlandt vberall gewesen, können ehe die Reli-gion zum bestandt gebracht worden/ hieher ziehen.DErW