Weysnische LandtChronica.216den, Dieweiler aber keinen Lehens Erben, hat dieser ferner seiner Tochter Mann,3. GeschlechtHertzog Heinrichen zu Beyern, ins Land zu Sachsen gezogen, vnd ihn mit dem4. GeschlechtHertzogthumb vnd Chur daselbst begabet, Welches Sohn Heinricus Leo als er indie Acht kommen, dieses Land vnd drauff stehende Wirde, einem Graffen vonBallenstedt vnd Ascanien, nemlich Bernhardo dem Sohn Alberti Vrsi, welcherFünffte Ge- Newlich das Land vnd Chur der Marck zu Brandenburg an sich bracht/ eingegebenschlecht aus worden, dessen Bruder einer auch der erste Fürst zu Anhalt worden.dem Stamm soHertzogen zuNAch welches Geschlechtes abgang die Marggraffen zu MeysenSachsen ge-und Landgraffen zu Tyringen/ aus dem eltesten Sächsischen Stamm der Wite-wesen fürHermanntBilling, vnd kindischen Fürsten, so lengest vnd alle zeit für Hermanni Billingi Geschlecht inSachsen regiert, König vnd Hertzogen gewesen, das Hertzogthumb Sachsen(wel-der erstenChurfürstenches Tittel doch aus Vntersachsen herauff in die gegend vmb Wittenberg von Bern-Geschlecht.Hertzogthum hardo dem ersten/ aus dem Ballenstedischen Geschlecht/ zu Sachsen Hertzogen, ausSachsen zu nachlassung des Keysers war transferirt worden) wider an sich bracht, das also dieseden ersten re—dignitet eines Hertzogen zu Sachsen an ihre alte Erbherrn wider kommen. Dennchten Erb-herrn wider die andern Stämme, so erzelht worden, wie aus dem was gesagt zu sehen/ nicht inden Mannlichen Blutstamm der jtzigen Chur vnd Fürsten zu Sachsen gehörend/komen.sondern wie Spalatinus dauon redet, einsetzling vnd einkömling gewesen sein.Sist mit dem Hertzog vnd Churfürstenthumb zu Sachsen,Burggraff-thumb zuauch zugleich/ wie auch aus dem angezogenen innhalt des Lehenbrieffs zuse-Magdeburghen/ das Burggraffthumb zu Magdeburg auff diese vnsere löbliche Landes-fürsten kommen, denn dasselbe Keyser Rudolff von der Herrn zu Schrapelau Ge-schlecht genommen, vnd zur Chur Sachsen geschlagen hatte, Also, das ChurfürstAlbrecht der II. zu Sachsen vnd sein Sohn Churfürst Rudolff der erste, welchervon des Keyser Rudolffs Tochter Agnete geborn war, diesen Tittel erstlich geführetPfaltz zuhaben. So ist auch zuuor droben gesagt worden, das eben dieser Keyser RudolffSachsen.die Pfaltz zu Sachsen sampt der Graffschafft Brena zur Chur Sachsen geschlagen.Vnd schreibet Fabricius aus einem Diplomate von der Graffschafft Brena inGraffschafftsonderheit, das Churfürst Rudolff der erste, dessen itzt gedacht, von seiner BasenBreua.oder Vaters Schwester Frawen Elisabeth, welche den letzten Graffen zu BreneConradum gehabt, ererbet vnd bekommen, mit bewilligung Keyser Rudolfs, dessenWiewol manBrieff darüber zu Erfurd gegeben, im 1290. Jar den 29. Junij.sonsten auch schreibet, sein Vater Albertus hab die Pfaltz zu Sachsen, sampt derGraffschafft Brene, von gedachtem Keyser zur Mitgifft bekommen, dazu denn seinTittel so er im 1292. Jar geführt: Comes de Bren. Burggrafius Magdeburgensis,vnd die alten Reim stimmen:König Rudolff die Pfaltz mir gab,Die Graffschafft Brene mit aller Dab/Zu seiner Tochter Fraw Agneten,Das ich die Chur moͤcht bas vertreten/Dieweiler hatte des Reichs macht/ etc.Aber hierüber hab ich sonsten noch kein Diploma gesehen/ da-gegen die itzo angezognen von Rudolffo vorhanden sein.D Jese Pfaltz vnd Graffschafft sind nu also auch beyde neben derChur auff vnsere Landesfürsten geraten, wie aus dem so bisher gesagtworden/ zuuerstehen.
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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