Der XIX. Titel.245Landt nachkommen gebracht worden/ denn aus desselben Linca Eilmar der 7. die letzteauß Reginberti Stamm zur Ehe genommen, vnd also die Graffschafft deste fügli-thererhalten/ dauon anderswo mehr.Cz Eiter sind vom Witekindo dem jüngern/ Witekindi Magni Graffen 58Wethin.Sohn und Wiperti Bruder, auch viel treffliche Geschlecht herkommen.EXstlich die Graffen zu Wethin/ welche ihren anfang ge-nommen an diesem Witekindo dem Jüngern/ und aber bey dieser Graffschafft al-sein nicht blieben/ sondern andere digniteten daneben gehabt/ vnd mehr Herrschaff-gemeinbekommen. Denn dieser Witekindus vnd eins theils seiner Nachkommenauch der Sorben Wenden Landvoigt gewesen/ So werden sie auch Herren zu Bud-seyn(welches zwo Meylen von Wettyn vnd itzo Anhältisch sein sol) genennet(dazuDimarus sein zeugnis gibt) Item Graffen oder Burggraffen zu Sorbeck.Zum andern sind aus diesem Wethinischen Geschlecht etliche Graffen zuGraffen von Merßburg entsprossen/ wie wir denn in vnserm Commentario de insi- Meßburgonibus Saxon. dargethan haben/ vnd Brotufius in der Merßburgischen Chronicken/Dem in dem Büchlein von den Pfaltzgraffen zu Sachsen schreibt/ das die GraffenSo viel ich in den Histo-zu Wethin vnd Merßburg eines Geschlechts gewesen.riengelesen/ befinde ich/ das Ridack so auch Marggraff zu Meyssen worden/ GraffBrunen Sohn/ welcher Graff Ditgrems Neft gewesen/ am ersten in diesem Ge-schicht ein Graff zu Merßburg genennet worden/ welche Linien oder Stamm auff-Mitler weil und hernach hat diese Graff-gehört hat zu Heinrici Sancti zeiten.schafft zum theil wider in diß Geschlecht bracht/ Dedo ein Bruder Friderici des er-sten/ Burggraffen zu Meyssen/ Ditmari Nefe Ditterici Sohn/ Friderici des erstenDenn derselbe wegen seiner Mutter Jutta/Pfaltzgräffen zu Sachsen Vater.so Bonis Graffen zu Merßburg(welcher für Ridaci Brudern Sohn gehaltenund Tochter gewesen/ nach desselben seines Großvatern tod/ ein theil der Graff-schafft von Ottone dem dritten Römischen Keyser bekommen.111.Wm dritten sind auch von ihnen kommen/ etliche Graffen von Pleissen/ wel-Graffen vonchen Titel sonderlich in diesem Geschlecht geführet Graff Günther von Pleissen plassen,der Osterland/ welches Sohn Eckard der erste die Marck zu Meyssen Erblich ansich bracht/ dauon droben gesagt worden. Vnd vieleicht hat das WethinischeGeschlecht die Graffschafft Pleissen bald unter Ditgremo/ welches Gemahl Bosse-navon Pleissen gewesen ist/ gehabt/ Das also nach absterben desselben eltesten Pleissi-lichen Geschlechts/ welches ohne zweiffel Wendischer ankunfft gewesen, die Wethi-nischen dazu kommen/ vnd eine besondere Linien vnd Stamme gemacht/ wie sieauch vielleicht nach absterben des alten Altenburgischen Stammes zu MerßburgItem die itztgedachten newen Pleißsichendieselbe Graffschafft einbekommen.auch nachmals die Graffschafft Rochlitz an sich bracht. Denn wißlich das De-do Graff Brunnen Bruder/ Ditgrems Nefe von desselben Sohn Friderich/ undnachmals Marggraff Hermann Güntheri Nese/ Rochlitz innen gehabt/ vnd solchevermutungen/ wie für augen in mangel gewisserer nachrichtung keines weges zu-vorwerffen. Man helt aber dafür/ das Graff Bruno von Pleissen/ der Stifs-mit des Klosters zu Schmöln/ da er Hof gehalten/ vnd Graff Rabod zu Pleissen sodie Herrschafft verkaufft/ welche zimlich lang hernach gelebet/ von diesem Geschlechtauch gewesen.Die andern Graffschafften so sie bekommen/ vnd darein sie sich anfenglichund hernach nach Conrado Magno getheilet/ und gleich als besondere Geschlechtgemacht/Xiiij
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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