Der III. Tittel.29Zu solcher Erfindunge zeit, damit wir dieses auch erwehnen, ist, wie etlichepositus coeliAlte obseruirt vnd auffgezeichnet, Saturnus in Cancro gewesen, vnd damals eben zur zeit des er-fundenenLuna zu ihm kommen/ welche beide in das 4. Haus des Himmels in Schemate inuenBergwercks,ti metalli Schnebergij gesetzet werden. Daher man denn auch aus erfarung hat,das so offt seid derselben zeit/ derselbe Planet wiederumb in das genante zeichen kom-men/ der Schneebergk wider angegangen ist/ wie wir solches in der grössern Schnebergi/sche Chronica.Schnebergisschen Chronicken weitleufftiger gehandelt vnd angezeigt haben.Wannen derErner dieser Stadt Namen(damit wir das jenige, so zuuorNamen.Vermeldet worden, klärlicher darthun) ist nicht new, oder damals erst erfunden Schnebergworden/ wie andere vmbliegenden/ sondern derselben von dem Berge/ daran ein Berg dar-auff die Stadtbeide das Bergwergk erfunden, oder das Erz angetroffen worden, vnd hernach die gebawet.Stadt erbawet ist, beklieben: Welcher Berg denn darumb also soll sein genennetgewesen, das alle mal ausgange des winters, der Schnee darauff am lengsten blie-ben/ wiewol er auff dem Platz da S. Georgen Zech auffkommen, alle mal amersten zugangen, welches die Witterung aus den Ertzgängen oder venis metallicisgeursachet haben. Es sey aber dem wie ihm wolle/ so weis man das der gebrauchist/ in den Gebirgichten orten/ das allen Bergen/ Hügeln/ Thalen und Awen beson-dere Namen von den einwohnern gegeben werden. So ist dieser Name des Schne-berges auch an andern örten zufinden, Als in Schwaben, Osterreich vnd in denAlpgebirgen/ wie anderswo weitleufftiger gehandelt worden/ daraus die angezogenemeinung nicht vbel kan bekrefftiget werden.Stadt lang-ES ist auch die Stadt nicht als bald im anfang des Bergwercks, wie in sam erbawet.den andern benachbarten Bergstedten geschehen, gebawet worden, denn man nurgleich als auff der Rapufe/ wie man pflegt zusagen/ allda gesessen/ vnd nicht gedacht/ Erstmals nuretliche Zechendas es einen bestand haben solte/ derhalben man anfenglich nur etliche Hütlein zu den Heuser geben/Zechen gebawet/ so der Bergrichter vorliehen/ und dazumal das Holtz fast auff der erworden.stelle, oder ja nicht weit dauon gefellet, da sie auffgerichtet werden, Wie dennmein lieber Vater seliger in einem solchen Haus gewohnet, dessen Stuben Holtz auffdemselben ort gewachsen/ wie er vnd ich von alten Leuten berichtet worden. Aberhernach da man den bestandt vermercket/ hat man ein Stadt angefangen, welches Anfang derStadt.vngefehr nach dem 1477. Jar darinnen die erste steinerne Kirch gebawet worden.Erste Stel-geschehen/ da man gleichwol beyde wegen der Zechen und Halden/ und wegen des al= neme Kirch-Warumb derten Zeehen Heuser/ so man nicht alle einreissen wollen/ nicht so gerade gassen anlegen/Schnebergvnd nicht so reiniglicher weis, als hernach in den folgenden newen Bergstedten ge-nicht ordent-schehen/ bawen können/ wie denn auch solcher vnd anderer vrsachen wegen bishero uch gebawet.Erstedie Mawer herumb zu ziehen vorblieben ist.Schmeltzhür-WEil nun dem also/ seind anfenglich auch die Silber nicht auffm Schne-ten vn̄ Müntz-berg sondern zu Zwickaw geschmeltzet/ vnd ein zeitlang daselbst vermüntzet wordenzu Zwickaw.So hat der Zehendner allda gewohnet, dannen hernach ein Dorff nicht fern vonSilberstraßeWiesenburg zwischen Schneeberg und Zwickaw an der Mulda, die Silberstras zuuor die ar-me ruhe ge-genennet worden, so zuuor die arme Ruhe geheissen, vnd denen von Vetenhoff zunant.Müssen an die-stendig gewest, von welchen wir auch anderswo mehr gesagt.sem ort viel aussen lassen, viel nur mit zweyen worten gedencken.ExcerptOllen aber dißmal nur aus des droben gemelten alten Bergaus einem alManns, Niclas Stauden bericht, so er im 1478. vnd die vier folgenden ten verzeich-Jare hernach gestellet, etwas mehr von dem ersten zustande des Schnebergi- nus vom erstenZustande desschen Bergwercks melden. So bezeuget er nun das allbereit zurselben zeit im Schne-Schwebergs-bergC c iii
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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29
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