Weysnische BergChronica.30berg sehr mit durchschlägen sey zusammen gearbeitet gewesen/ Nemlich das man vonSchnebergzentlich durch= der newen Fundgrub hab fahren können in S. Georgen/ in die alte Funogrub/ inschlagen wor-die Gottesgnad in die Vberschar/ in die Wißmuth Zech vnd andre mehr/ vnd sol-len diese fündige Zechen im 1480. Jar allebey 100. Lachter von Tage nider tieffGottesgnad.Wißmuthsach gewesen sein. Aus welchem man denn vorstehen kan, wie schnell man anfenglichTieffeschechtmider gesuncken/ vnd wie stet man gearbeitet/ Wie denn bald drauff im 1482. die für-in Schnebergzeitlich gewe, nemösten Schächte alle 100. Lachter tieff vnter dem Stolln gewesen sein/ welcheser hernach auch auff gezeichnet.Grosse Ertz-FErner zeigt er an, das er selbst auff S. Georgen des besten Ertz ein Stuffruffe gediegen gesehen habe/ gedkegen Silbers(welches etliche nicht gleuben wollen/ ich gleub es aberSilber auffals einem der es gesehen/ und ob es gleich etliche von Glaß Ertz verstehen wollen/ soS. Georgen.hat es doch nicht viel auff sich/ denn dieses auch an der güte dem gediegen Silbergleich ist/ wie es denn Agricola auch argentum purum nennet in Bermanno/ welchewort wir vnten setzen wollen/ ob er gleich den vnterscheidt zwischen dem argenio pur-vnd rudi plumbei coloris wol gewust) ein Lachterbreit vnd zwey Lachter hoch/ darausman vber 400. Centner Silber gemacht.Jch verstehe aber solche grosse StuffenHertzog Al-von der jenigen/ darauff der hochlöbliche Landesfürst Hertzog Albrecht zu Sachsenbrechts selbstgewachsenersampt etlichen seinen Hofleuten malzeit gehalten/ welches offtmals von den GelertenSilbernerangezogen wird/ vnd derer bald hernach mehr sol gedacht werden. Jtem/ dieserTisch in S.Georgen.Bergmann hat annotiret das der Schneberg anfenglich auch vnbestendig gewesen/vn bald gestiegen/ bald gefallen ist/ denn im 1476. ein grosser Abfall der Kucks sollSchnebergschnell gefal.gewesen/ vnd das Bergwerck gleich als gantz vnd gar darnider gelegen sein/ aber imlen und widerfolgenden Jar soll alles wider in groß auffnemen vnd wirde kommen sein/ als nem-gestiegen.lich auff der newen vnd alten Fundgrub/ Hoffnung/ S. Georgen/ Römerssteln/Andre blürdes Schneber/ etc. Welche blüet in die 7. Jar gewehret/ denn im Jar 1478. die Kucks wider an etli-chen orten zu sieben vnd achttausent/ an etlichen auch zu 20000. fl gegolten: bisRömerstollen. der Abschlag sich im 82. Jar allgemach wider gefunden/ ja zuuor im gemelten 1478BergwerckJar auch die grosse Bergstewer a vf die Zechen geleget worden/ welche doch/ wie ichwider gefallenachte/ nicht aus sonderlicher noth geschehen/ sondern das man das BergwerckGrosse Bergsteuer.mercklich dadurch zubefördern vermeinet.SchnebergsES wird auch ferner ein unterweisung von gedachten Bergmann gethan/ wiesonderlicheman sich in geweldigung des Schneberges halten müsse, darauff dieses seine wortN. B. DiesesWisset das der Schneberg gar ein wunderlich Bergwerck ist/ vnd ich glaub das manhat sich zu vnser zeit also be-viel Ertz vorfahren hab/ denn es ligt nestig im Schneberg vnd stehet nicht allzeitfunden mitganghafftig. Wo man Ertz findet/ so ist es also gut und milde/ das es das Gebirge-der armenabdruckt/ vn voredelt sich wider, aber die Geng vnd Kaufft sind gar klein vnd sehrWidwen be-schweren glück triglich/ dessen die guten Bergleut nicht weis waren zu den zeiten/ da mans fandt/Edel undwo das Ertz oder die genge hingingen, denn nur, wem es beschert war, der traff co-mild Ertz.Dem man kan auch aus dieses Mannes bericht verstehen/ das das Berg-New stedt-leins/ altwerck im Newstedtlein beym Schneberg im 1474. Jar allbereit gut gewesen/ DennBergwerckim selben Jar auff den heiligen drey Königen, vnd in S. Katharina Newfang soH. drey Kö-gut Ertz gebrochen/ das man in eilbey 20 Centner Silber gemacht/ vnd ist gleichwolnig. S. Kathasehr Wassernötig gewest/ also das man mit den Stöln hienein geeilet/ mit welchenrinen New-fang.man auch drein kommen vmb das 1482. Jar. Was er ferner von mehr Zechen im Schneberg/ vnd am Müelberg berichtet/ lassen wir allhie kurtz halb aussen/ vne soll anders-wo gesetzet werden. Nur dismal ehe wir von der grossen Summen der Ausbeut/so auff dem Schneberg gefallen/ etwas handlen/ wie wir vns für genommen/ mus=
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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30
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