Deysnische BergChronica.42Creutz/ Landskron/ Schletnerzech/ Jtem der Kupffergang in der Schleem/ da-auff acht fürneme Schacht von Tag hinein gesuncken gewesen/ Jtem auffm Ho-hengebirge auff den sieben Hieffen/ reichen Trost/ S. Katharin trost/ St. Anna/Jn Fleischern/ auffm Vnruhe/ S. Sebastian/ etc. Item auff etlichen Zechen amRosenberg vnd Schimmelsberg/ auff S. Helena/ Sonnenwirbel/ Margarethen/S. Andres.Ferner im Grunde zwischen Schneberg und Mülhberg/ der Für-sten vortrager Zug/ Gegendrum/ fruchtbare thorheit/ etc.Es ist auch zur zeit derSilber zu TagFrewdenstein/ vnd S. Anna dabey/ in grosser blut gestanden/ Denn erstlich das Sil-ausgewach-ber daselbst zu tag aus sol gewachsen/ vom Viehe ausgetretten/ vnd also von ein Hir-ten gefunden sein/ die anzeigung ist noch vorhanden.Es werden genente Zeehenauch zum theil in den alten Bergreyen gerühmet.Zu vnsern zeiten hat sich dasHohegebirge gegen der Newstadt zu/ widerumb etwas ereiget/ fürnemlich auff derAufferstehung Christi Zug/ ist aber dem alten weit nicht zuuergleichen.Lager oderWAs das gelager oder gelegenheit des Schneberges anlanget/ haben wir ingelegenhen.der Schnebergischen Chronicken notturfftig gehandelt/ wollen itzo nur ein wenigdessen gedencken/ was das fürnembste sein möcht.Es seind aber zweyerley be-sonders in diesem punct zubedencken/ oder bey einem jeden Gebirg zweyerley zumer-Das gehenge.Erstlich vnd sürnemlich sein gehenge, das ist wohin sich ein jeder Bergcken.Das Lager.oder Gebirg wendet mit seiner Fläche vnd Sänffte/ oder aber/ so es sticklich ist/ mitseiner Jähe. Hernach sein Rucken oder Lager/ welches allezeit(nach dem Geheng zu-Geschicklig-rechnen) demselben theil der Welt entgegen ist/ nach welchen sich das Geheng keh-keit des Ge-birges.Nun kan solches beyde Geheng vnd Lager sich auff alle seiten der WeltGute gelegen/ kehren/ entweder gerade auff den anfang/ Mittag Abend oder Mitternacht zu/ oderhen der Ge-auch zwischen diese örter/ jst diesem jzt jenem etwas neher. Solches nennen diebirge.alten auch in gemein die geschickligkeit des Gebirges/ wie denn in sonderheit auchEs wird aber von den alten für allen andern ge-die geschickligkeit des gehenges.lobet ein solch Gebirge/ welches gehenge gegen dem Mittag ist/ vnd also sein Lagergegen Mitternacht/ denn dieses mehr geschickt sein soll/ denn der andern eins/ güldl-ge Ertz zuführen/ So es nemlich vor sich von dem Mittag und dem Gegengebirgehat ein flaches abgesencktes Thal/ damit die Sonne/ von demselben Gegengebir-gen/ so sie allzu hoch sein/ dem bemelten wolgelegenen Gebirge nicht etwan auffge-Geschicklichhalten werden könne. Dieses sind fast der alten Bergleute eigene wort/ wie sie esGebirge aufEin solche geschickliche gelegenheit des Gebirges/ darinnen höflichebeschreiben.vnd vmb dervnd gute Genge vnd Klufften streichen sollen/ ist auch auff/ vnd zum theil an an-Schneberg.dern örten bey dem Schneberg zusehen. Erstlich ob wol der Berg des Schneber-Schnebergesges/ mit einer seines gehenges Ecken/ oder spitzigen Klippen fast gerade gegen Mor-geheng vndgen lendet/ vnd also sein Lager zum theil gegen Abend hat/ So ist doch die andre E-Lager.cke mit ihrer fleche, daran auch ein Kliplein/ vnd also demselben vnd vernemen theildes Gehenges gegen der Mittags Sonne gerichtet/ vnd breitet sich das Lager hin-den auch sehr gegen Mitternacht. So aber jemandt hiemit nicht zufrieden/ vndetwas gewissers definiren wil/ der kan es ja nicht anders machen/ als das ersagt/ desGute gelegen-Schnberges gehenge sey zwischen morgen vii mittage/ vnd sein Lager zwischn abendheit vmb S.vnd Mitternacht gelegen, wie es auch die alten in die allen conterfecten delineirtGeorgen.haben. Dieses ist gleichwol augenscheinlich, das nach solcher Regel auch imBequemestesSchneberge an dem ort gegen Mittage die Silberreichsten gänge auff und vmb S.Lager. StreifGeorgen gewesen/ damit wir der gänge artiges streichens/ ausgehents/ hangentschen des Gan-und liegents, auch der guten Steinfälle, welche alle sonsten hierzu auch nötig gehö-ren/ dismal geschweigen/ denn in dem alten Bergbüchlein in 4. Cap. werden diesewort gesetzt: Zu einer bekenenis der güldigen vnd bestendigen Gänge, die zu bawensind vor andern/ ist zu mercken/ das das aller bequembste Lager des ganges ist an demgehan=
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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42
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