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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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61
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Der VI. Titel.niessen lassen/ vnd ihm sampt seinen vier Söhnen das Leben schencken/ Aber derfünffte darumb Pythius gebeten/ solte das Gelack bezahlen. Gebot derwegen dasman nach demselben trachten solte/ vnd so man jhn vberkeme/ solte man ihn in zweytheil hawen/ vnd auff jede seiten/ da des Königs Volck fürüber ziehen würde/ denhal-ben theil hengen/ welches dann also geschehen/ vnd ist wegen solcher grausamen be-lonung vor eine grosse wolthat Pythius auch vorbetrübnus gestorbe. Plinius referirt esein wenig anders/ nemlich das er nach der stadlichen Gasterey/ dem König angeboten/er wolte ihm den gantzen hellen Hauffen/ damit er die Griechischen Freystadt vber-zog/ mit Besoldung vnd Profiant auff fünff Monat aushalten/ allein das seinJüngster Sohn möge bey ihm daheym bleiben.So schreibt Herodotus, das erdem König sein vermögen angezeigt, welches gewesen zwey tausent Centner Sil-ber vnd viertzig Tonnen Darius et oder stateres.N. B.Die Macedonischen Könige haben auch gros Gut aus den Bergwercken Macedonia,gewonnen/ derwegen sie denn auch ihre so viel vnd grosse Krieg desto besser führenkönnen. Alexander/ der den gantzen Orient in 12. Jaren bezwungen/ hat zu Alexander.Damastio/ vnd Bergwerck so bey dem Palude Persiade gewesen/ alle tag ein talens1um Silbers bekommen. Liuius nennet das Macedonische Bergwerck magnumveƈtigal, welches endtlich die Römer einbekommen/ so auch/ als Paulus AEmilius,den Persia vberwunden/ den Macedoniern das Bergwerck zubawen verboiten. PhilippischeSo gedenckt Solinus auch der Macedonum Bergwerck/ vnter welchen sonderlich Bergwirck.das Philippische beruffen/ dessen auch in Diodoro gedacht wird/ welches wir droben Thessaliae.im IIII. Tittel auch erwehnet haben. Die Thessalischen Silberbergwerck hattePhilippus Alexandri M. Vater eingenommen.So wird das Goldtbergwerckdaselbst von Orosio sonderlich celebriret.DAs die Galli anfenglich auch gute Bergwerck gehabt/ ist aus dem abzune=Galliæ.men/ das sie sich sehr gepflegt mit Güldenen Ketten vnd Armbendern zubehengen Repetunturwelches sie auch in Kriegsleufften gethan. Denn wißlich das ihnen die Römerquaedam inein grosse Summa abgezogen/ nach der Schlacht/ darinnen sie die Gallos oberwun-seque: Tit.den/ welches geschehen nach erbawung der Stadt Rom im Jahr 365.XIIII.Tarbel in Aquitania hat man schöne Goldtstuffen gefunden/ so groß als manIn Aquitassie in der Handt halten können/ welche gediegen gewesen/ vnd nicht viel mühe vndnia.vnkosten im Schmeltzen bedürfft. Im selben theil Galliae haben die Ruteni vndGabales auch Silberbergwerck gebawet. In Gallia Narbonensi auff dem Berg In Gall.Commeno gegen dem Ronzeual haben die Tectosages/ wie Strabo schreibet/ Goldt Narb.gegraben vnd gemacht. Plinius gedenckt des Albitranensis Electri, welches istrin Metall von Gold vnd Silber/ durch die natur als zusammen gemischet.M Spanien sollen die Phaenices/ das Bergwertk auff dem Rouzefal erfun= Hispaniae.den haben/ wie Diodorus Siculus schreibt. Denn als sie das Silber(so ausdem Gebirg im grossen Brandt/ welchen die Hirten geursachet/ geschmoltzen/vnd damals den einwohnern vnbekant war) gekaufft hatten/ in Asiam vnd Graeciamgeführet/ vnd ihren treflichen nutz damit gestifftet/ hat man vrsach genommen dasBergwerck daselbst zubawen/ Wie denn gantz Hispania/ so an dem Rouzefal ge-So ist in Betica viel Goldes gemacht wor-legen/ Metallreich soll gewesen sein.den/ nicht allein aus den Gruben/ sondern auch aus dem Seiffen der fliessendenWasser/ Tagi, Minii, Durij, vnd anderer, welche nicht so beruffen. In demselbentheil Hispaniae in regione Sisaponensi ist auch ein Quecksilbergwerck gewesen,Die Carthaginenses haben hernach der Spanischendessen Plinius gedenckt.Bergwerck sehr genossen/ wie auch aus Diodoro und Plinso zusehen/ Wie dennsonderlich von der alten Fundgrub Bebelo bewust, das sie Annibali alle Tage dreyN. B.Liuius gedenckt eines Silbergwercks der Stadthundert Pfundt gegeben.Oringis