Weysnische BergChronica.128gebrochen/ welches ein ansehen eins theils gehabt, wie das Horn aus einer Latern/ vndvberm Licht geschmoltzen, sonsten aber sehr viel Silber geben hat.Von diesemGediegenschreibt Fabricius de rebus metall. Cap. 2. also: Rariores colores sunt iecoris,weis oderBlaichgelbicht quod olim Fribergi nunc Mariebergi tantum effossum est, in demenso tertioSilber wie& vigesimo Dsuae Elisabethae: Et paulò antè: Argentumrude, iecoris colo-ein Horn.re, translucidum, lucem corneam habet,& est propemodum simile Sardae:Item paulò pòst. In valle loachimica argentum iecoris colore signatumLeberfarbin nostro corpore metallico apparet. Hoc autem plumbea mollicie est,&Erz.Durchsichtigadeo suum lentumque, vt ad candelam adhibitum liqueat. Subito autemErtz wie einHorn/ vnd fast impositum igni exilit, coctum lentè non secus ac plumbum fluit, infusum inwie ein Sar-Eius particu-gypsum propter subtilitatem spirituum omne consumitur.lae tenuiores vt cornu, tenuissimae vt glacies pellucent. Vnd ferner anders-Leberfarbwo beschreibt er dieses und das Rotgüldig Ertz zugleich also: Nullius metalli(atqueWertz außmThal/ weichargenti)& formis& coloribus& figura tanta est varietas, splendorem certewie ein Bley/ translucidum solum habet,& in eo natura quasi lucem in tenebris medita-das es aucham Licht 3ec, tur,& quasi rudimenta fabricat stellarum, in ima terrae profunditate. Trans-schmeltzt.lucidum autem est primò, rude. rubrum, deinde rude iecoris colore, illudrubino gemmae simile, hoc lucem corneam habet& est propemodum simileSardae.NAch diesem ist noch seltz amer das grüne Silber Ertz/ wie es auffm Schne-berg vnd auff S. Annenberg gebrochen. Es schreibt auch Matthesius, er habe einGrünglaßbreunlicht Ertz von Himmlischen Heer gesehen, welches nach dem schnit allererstErz.BraunsErtz so grün worden. Solches grünes Glaß Ertzes, wie es eins theils nennen/ so auff S.nach demGeorgen auffm Schneberg gebrochen, hab ich auch ein Stufflein in zimlicher grö-Schnir grünse eines Thalers breit/ in einer grossen Schawstuffen auffm Schneberg gesehen. Wieworden.auch sonsten daselbs ein derb Leberfarb Erz gebrochen/ daraus man Bilde geschnit-Derb Leber,farb Ertz-Neben dem dieses zuerinnern/ das man die Ertz eins theils/ ob sie schon nichtauffm Schne-geschmeltzet/ hat arbeiten lernen/ allerley draus zumachen/ vnd ein gepreg drauff zu-berg.Newe kunstschlagen/ sonderlich das Glaß Ertz/ so eine Bleyfarbe hat/ und von den Bergleutenaus Glaßertzalso genennet wird/ welches durch ein Goldtschmiedt im Jochimsthal erfunden/ dar-etwas zuma/vff viel Ringe vnd Schawgroschen daraus gemacht worden/ wie allbereit droben er-chen das dieFarbe bleibt. innerung geschehen.So hat Caspar Vlrich Bürger daselbst als ein kunstreicherWerckmeister/ einsmal von solchem Glaßertz ein schön Wercklein verfertiget/ da vffSchawstupffaus Glaßert. einer seiten die Auff erstehung Christi, vff der andern Keyser Caroli V. Sieg/ so er andem König zu Franckreich erlanget, zusehen gewesen. Es schreibet Fabriciusvon etlichen, da dieses seine wort: Opera ex puro argento facta, vt passionisChristi historia,& duodecim Herculis labores delata sunt ad regem Ferdi-nandum, è duobus potissimum generibus, argenti rudis plumbei coloris&argenti rudis rubri translucidi. Talia exteris etiam ostendit è metallis àpatre ditatus Israël Mincelius in Trebocis, vir honoratus.Es Quecksilbers allein vnter allen Metallen ist bisher in Meys-IIII.sen nicht viel gegraben worden/ oder man findet es ha also nicht/ das es dieQuecksilberist nicht vielmühe verlohne, wiewol die Glaßköpffgänge etwas von natürlichen Queck-in Meyssen.silber bey sich haben/ vnd welches gar rein vnd lauterGlaßköpff-geng führenDEs Quecksilber Ertzes, welches man Minium oder Venam Minij nennet,Quecksilber,ist auch so gar viel nicht bey vns/ daraus man sonsten dis Metall pflegt zumachen.MiniumDenn Minium vnd Schistos werden für die Mutter dieses Metalles gehalten. Sonnvnd Schistossten bricht das Quecksilber Ertz oder roter Cinober, bisweilen in einem gravlichendie Mutterdes Quecksil= Schiefferstein/ wie kleine Blechlein/ bractearum more(welcherley Stufflein ichbers.zur zeit etlichen Gelerten ausgetheilet, so zu Erlbach im Voitlande, wie mans nenCinober.
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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