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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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144
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Deysnische BergChronica.144man itzt vnter die Schweitzer rechnet. Derselben ist droben im XII. Titel ge-dacht werden.Wie sie vonWJe man die rechten Orientischen Amethysien/ von den Ætiopischen Meyßni-den Orienti-schen zu vnter schen vnd Behmischen/ so/ wie gemeldet/ Agricola Hyacinthos nennet/ vnterschei-den soll/ lehret eben Agricola: color Amethysti magis ruber est, hyacinthi ni-scheiden.grior. fulgor verò purpurae in Amethysto emicat, non ex toto igneus,In hy acintho estsed in vini colorem deficiens, vt sit leuiter roseus nitor.dilutus, primo quoque aspectu gratus euanescit(vtor Plinij verbis) antequamMennlem vn satiet, adeoque non implet oculos, vt penè non attingat, marcescens celeriusFrewlein vn-Sonsten setzet man auch zweyerley art dieser vnserer A-nominis sui flore,&c.ter Amethy-methysten/ eine so etwas schwertzlich/ nennet man das Männlein vnter ihnen/ wiesten.sonsten mit vielen andern Steinen auch brauchlich/ die ander so etwas weislich/ daFrewlein.VIII.Wir haben auch die Goldgelben Stein bey vns/ so das gemei-Chrysolithne Volck und Goldschmiede Jacinthen nennen/ welche aber eigentlich vndoder Goldt-recht/ solten entweder Sandastri oder Chrysolithen genennet werden/ dage-siein vulgoJacob aber gen sie billicher vnd besser nach Agricolæ meinung/ die brawnen Ætiopischen/ Meyß-vnrecht.nischen und Behmischen Amethysten/ oder nach etlicher meinung auch die grünlich-ten Stein/ solten Hyacimhos oder Jacinthen heissen/ wiewol dieselben grünlichtenJubiliret ver=nach anderer meinung besser Chrysoberilli wegen ihrer grünen Goldfarb/ oder Chry-wechseln dersopraß/ welche in Goldfarb grünlicht sein/ genennet werden. Daneben auchStein namenDenn alsoAgricola den Chrysoberyllum einen Chrysolith vulgò interpretiret.also das ent-weder der Ja= sind die Namen vnter einander gemischet/ wie auch Geßnerus schreibt:(In corol-cinth oderlario addito ad Epiphanij 12. gemmas Hyacinthus vulgò dictus pro Chry-Chrysoberinsolitho, nomina enim sunt permutata. Item Kentmannus, vnd IgricolaChrysolithlib. 6. de Nat. fossil. Gemmarij Sandastros& Chrysolithos tantum Hyacin-namen/ derJtem daselbst hernach Sandastrum vocant Gem-thi vocabulo nominant.Chrysolithmarij Hyacinthum, scriptores non bonos secuti: Item paulò post: Chryso-aber undlitus autem, quem Gemmarij hodie etiâ Hyacinthum vocant,&c. MathestusSandastrosder Jacimhen interpretirtes einen Goldstein oder Jacinth/ so ein Goldfarbe hat.namen bekom.DAs man sie aber in Meyssen finde/ ist auch aus diesen Igricolæ worten zu-men.sehen: Equidem è nostris metallis erutam vidi glebam, quae constabat ex Chry-solithis amplius sexaginta, quibus omnibus erat figura quadrata, sed maxi-ma erat lata vnciam vnam, longadigitos duos, omnes verò adeo molles vtpoliri non possent. Daran hengt Geßnerus: Fuerunt nimirum hi quoquefluores, quod tùm ex pluribus coniunctis tûm ex mollicie colligo, vnd helt siealso für Flösse. Aber ob gleich diese nicht rechtschaffene Chrysolub oder Goldt-stein/ sondern nur Flösse gewesen sein möchten/ so sind doch bey uns in den Was-sern auch gute gefunden worden, sonderlich umb Zwickaw vnd besser hinauff im O-sterland gegen Reichenbach/ Jtem bey Chemnitz/ Langlungwitz/ Schellenbergoder Augustusburg. Ich hab im 83. Jar etliche vngeschnittene Stein von Rei-chenbach bekommen/ vnter welchen solcher Goldstein auch zu finden/ und mirdieselben zwar vnter den gemeinen/ doch vnrechten namen Jacinthen vberantwortetworden. Von diesem Stein redet Fabricius/ vnd nicht von den Chrysoberillo, dener von den Hyacinthis in Meyssen meldet: Lapides itidem preciosiores reperiun-Chrysoptas tur in Mysnia, Rubini, Amethysti, Hyacinthi.vnd Chryso-beryl/ welcherDJe grünlichten Stein/ so zum theil Chrysoprast genant werden/ das sie einletzer vulgo,Goldfarb haben/ vnd doch grünlechtig scheinen/ so wol auch die Chrysoberillen/ soChrysolichgemeiniglich vnrecht bey etlichen Goldtschmieden Chrysolithen genennet werden/Agricolae.Aben